Mechtild Borrmann, Grenzgänger

Freitag, 22. Februar 2019, 20 Uhr

Mechtild Borrmann

„Grenzgänger“

Autorenlesung

Eintritt: 13 Euro/Schüler 9 Euro

Mechtild Borrmann, die Autorin des mit der Nachkriegszeit in Hamburg verwobenen Bestsellers „Trümmerkind“, wurde 1960 in Köln geboren und wuchs in Kleve am Niederrhein auf. Nach beruflichen Stationen als Erzieherin, Gestalttherapeutin, Tanz- und Theaterpädagogin sowie Gastronomin veröffentlichte sie 2006 ihren ersten Kriminal-roman. Für „Wer das Schweigen bricht“ er-hielt sie 2012 den Deutschen Krimi Preis.

In ihrem neuen Spannungsroman erzählt Mechtild Borrmann von der 37jährigen Henriette Bernhard, die 1970 der Tötung zweier Menschen angeklagt ist. Der Fall steht in Zusammenhang mit der Geschichte von Hennis Familie, die in der Nachkriegszeit in bescheidenen Verhältnissen in einem kleinen Dorf an der deutsch-belgischen Grenze lebte. Nach dem überraschenden Tod der Mutter versuchte die damals 17jährige, durch Kaffeeschmuggel einen Beitrag zum Unterhalt zu leisten. Als sie bei einer dieser Touren ihre jüngeren Geschwister mitnahm, wurde ihre Schwester von einem Zöllner erschossen. Da Hennis Vater sie daraufhin in eine Besserungsanstalt steckte, erfährt sie erst Jahre später, dass ihre Brüder in ein kirchliches Heim kamen, wo einer von ihnen starb. Mutig und mit einem unerschütterlichen Glauben an Gerechtigkeit nimmt die Grenzen überschreitende Frau den Kampf um Wahrheit und Würde für ihre Familie auf.

 

22.02.2019 - 20:00
Die Veranstaltung findet in der Buchhandlung statt.
Eintritt: 13 Euro / Schüler 9 Euro
Borrmann, Mechtild
Droemer Knaur
ISBN/EAN: 9783426281796
20,00 € (inkl. MwSt.)