Die einmalige, unverwechselbare Atmosphäre unserer Buchhandlung liefert die idealen Rahmenbedingungen für eine individuelle Begegnungsstätte rund um die Literatur. Wir wünschen uns die Möglichkeit zu mittelbarer und unmittelbarer Auseinandersetzung mit Autoren, Herausgebern und Verlegern sowie ihrem Zeitgeist, denn Literatur entsteht nicht im luftleeren Raum, sondern ist gebunden an die gewachsenen Strukturen einer Gesellschaft und ihrer Kultur. Als Forum begründeten wir im Frühjahr 2000 die auf unsere Gesamtkonzeption zugeschnittene Veranstaltungsreihe "Schaumburg-Variationen".

Neben den eigenen Veranstaltungen richten wir den jährlich stattfindenden Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels auf Kreisebene aus. Auch die Durchführung von Büchertischen in Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, beispielsweise Schulen, der Stadtbibliothek, der Familienbildungsstätte und der Kulturstiftung Schloß Agathenburg sowie die Mitarbeit als Gründungsmitglied in dem Verein "Stade liest e.V." verstehen wir als einen Beitrag zur Leseförderung.



Rainer Moritz: Die schönsten Buchhandlungen Europas. 26.08.2010 um 20:00 Uhr

Autorenlesung zur Ausstellungseröffnung

 

Internetseite des Gerstenberg-Verlages
Internetseite des Literaturhauses Hamburg


Die schönsten Buchhandlungen Europas.
Fest der Debütanten 10.06.2010 um 20:00 Uhr

Annemarie Stoltenberg präsentiert Michel Bergmann "Die Teilacher" und Olga Martynova "Sogar Papageien überleben uns".

 

Internetseite des Arche Verlages
Internetseite des Droschl Literaturverlages


Die Teilacher
Sogar Papageien überleben uns
Hanns-Josef Ortheil: "Die Erfindung des Lebens" 19.05.2010

Autorenlesung

 

Internetseite des Luchterhand Literatur-Verlages
Hanns-Josef Ortheil spricht über seine Biographie


Die Erfindung des Lebens
Die Erfindung des Lebens
Barbara Beuys: "Sophie Scholl" 22.04.2010 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Internetseite des Hanser-Verlages


Sophie Scholl
Eberhard Apffelstaedt: "Finnen? Finnen!" 15.04.2010 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Internetseite der Deutsch-Finnischen Gesellschaft
Internetseite von Eberhard Apffelstaedt


Finnen? Finnen!
Kümo "Greundiek" 11.03.2010 um 20:00 Uhr

Buchvorstellung mit Autorenlesung

 

Stade-Tourismus GmbH
Landschaftsverband, Stade


Kümo "Greundiek"
Das Literarische Frühstück 07.03.2010 um 11:00 Uhr

Richard Pils stellt seinen Verlag "Bibliothek der Provinz" vor

 

Internetseite der "Bibliothek der Provinz"


Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels - Kreisentscheid 20.02.2010 um 14:30 Uhr

 

Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen sind auch in diesem Schuljahr wieder beim größten bundesweiten Lesewettstreit am Start. Rund 7 500
Schulsiegerinnen und Schulsieger haben sich in diesem Herbst für die regionalen Entscheide qualifiziert, die über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und
Länderebene bis zum Bundesfinale im Juni 2010 führen.
Die über 600 Wettbewerbsveranstaltungen werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen organisiert.
Die Buchhandlung Friedrich Schaumburg betreut den Kreisentscheid für den Kreis Stade in diesem Jahr bereits zum 21. Mal.
Der traditionsreiche Vorlesewettbewerb wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt und steht unter der
Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Öffentliche Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch zu erregen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern zu stärken, sind dem Verband zentrale Anliegen. Mehr als 700.000 Kinder aller Schularten beteiligen sich jährlich.

Die erfolgreiche Leseförderungsaktion will Kinder ermuntern, sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen und aus ihren Lieblingsbüchern
vorzulesen. Die eigenständige Buchauswahl und das Vorbereiten einer Textstelle sollen zur aktiven Auseinandersetzung mit der Lektüre motivieren, Einblicke in die Vielfalt der aktuellen und klassischen Kinder- und Jugendliteratur vermitteln und zum gegenseitigen Zuhören sensibilisieren.
Beim Vorlesewettbewerb machen Kinder die Erfahrung, dass Bücher zwischen Spannung, Unterhaltung und Information viele Facetten bieten
und neue Horizonte eröffnen.

Alle teilnehmenden Kinder gewinnen Urkunden und Buchpreise; die Siegerinnen und Sieger erhalten zusätzlich Bücher-Schecks, die in allen Buchhandlungen eingelöst werden können.

Programm (geplanter Ablauf)

14.15 Uhr Vorgespräch mit der Jury

14.30 Uhr Begrüßung
Ablauf
Vorstellung der Jury

14.50 Uhr Vorstellen und Lesen der Wahltexte durch die Vorlesekünstler (in alphabetischer Reihenfolge) Gruppen A, C und B (Teil 1)
15.35 Uhr Pause Pausenstation

15.55 Uhr Vorstellen und Lesen der Wahltexte durch die Vorlesekünstler (in alphabetischer Reihenfolge) Gruppe B (Teil 2)

16.30 Uhr Pause Pausenstation

16.50 Uhr Pflichttexte in umgekehrter Reihenfolge Gruppen B, C und A

17.45 Uhr Pause und Beratung der Jury Pausenstation

18.05 Uhr Siegerehrung Gruppen C, A und B

18.20 Uhr Ende der Veranstaltung


Folgende Schulen entsenden 2010 eine Schulsiegerin bzw. einen Schulsieger:

Haupt- und Realschule Apensen, Apensen
Albert-Schweitzer-Schule, Förderschule Schwerpunkt Lesen, Buxtehude
Gymnasium Sek. I Süd, Buxtehude
Halepaghen-Schule, Gymnasium, Buxtehude
Realschule Nord, Buxtehude
Realschule Süd, Buxtehude
Elbmarschen-Schule, Kooperative Gesamtschule, Drochtersen
Geestlandschule Fredenbeck, Realschule, Fredenbeck
Gymnasium Harsefeld, Harsefeld
Johann-Hinrich-Pratje-Schule, Realschule, Horneburg
Schulzentrum Altes Land, Haupt- und Realschule, Jork
Gymnasium Athenaeum, Stade
Realschule Hohenwedel, Stade
Vincent-Lübeck-Gymnasium, Stade
Schulzentrum Lühe, Haupt- und Realschule, Steinkirchen

Internetseite Vorlesewettbewerb


Arno Geiger: "Alles über Sally" 18.02.2010 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Arno Geiger, 1968 in Bregenz geboren, wuchs in Vorarlberg/Österreich auf. Nach Abschluss seines Studiums der Deutschen Philologie, Alten Geschichte und Vergleichenden Literaturwissenschaft in Innsbruck und Wien wurde er freier Schriftsteller. Daneben arbeitete er bis zum Sommer 2002 regelmäßig als Videotechniker bei den Bregenzer Festspielen. Einer breiten Öffentlichkeit wurde Arno Geiger bekannt, als sein Familienroman „Es geht uns gut“ 2005 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde.
Schon als Kind sammelte der Autor Ausdrücke und Redewendungen, um sie später selbst einmal zu verwenden. Beim Schreiben spürte er dann, wie die Fiktion zum Präzisionsinstrument für seine Erfahrungen wurde. Bewusst lässt er Leerstellen in seinen Texten, an denen sich der Leser einbringen kann. Sein Werk will das Leben nicht kommentieren: „Ich meine beim Schreiben das Leben selbst“.
In seinem neuen Roman erzählt Arno Geiger die Geschichte einer großen Liebe. Alfred und Sally sind schon dreißig Jahre verheiratet. Das Leben geht seinen – aus Sallys Sicht allzu ruhigen - Gang. Als Einbrecher in ihr Wiener Vorstadthaus eindringen, ist nicht nur die häusliche Ordnung dahin. In einem Anfall von trotzigem Lebenshunger beginnt Sally ein Verhältnis mit Alfreds bestem Freund, so dass Alfred sich fragen muss: Was weiß ich eigentlich von dieser Frau?

Interview mit Arno Geiger
Buchbesprechung im Hamburger Abendblatt


Alles über Sally
Alles über Sally
Renate Ahrens: "Give us the money, or else!" 23.01.2010 um 15:30 Uhr

Autorenlesung

 

Schon gegen viertel nach drei hatten sich die meisten jungen Zuhörerinnen und Zuhörer in unserer Buchhandlung eingefunden, hatten sich ihre Plätze zwischen den hohen Bücherregalen ausgesucht und warteten gespannt auf die Lesung mit Renate Ahrens. Als um 15 Uhr 30 das Licht heruntergeschaltet wurde, war die erwartungsvolle Ruhe fast mit Händen zu greifen. Heide Koller-Duwe von der Buchhandlung Schaumburg begrüßte die Anwesenden, darunter auch einige Erwachsene, in deutscher und englischer Sprache und nahm damit den Faden auf, den die Autorin in ihrem Buch von den drei Spürnasen fortspinnen würde.
Erpressung! In einer Dubliner Schule wird die achtjährige Laura seit Monaten von Jugendlichen unter Druck gesetzt: Wenn sie nicht bezahlt, droht ihrem kleinen Bruder Schlimmes. Laura ist derart verängstigt, dass sie sogar ihre Eltern bestiehlt, um an Geld zu kommen. Ein kniffliger Fall für „Die 3 Spürnasen“! Als Tobias und seine irischen Verwandten Emily und David Licht in die Zusammenhänge bringen, verschwinden Laura und ihr kleiner Bruder plötzlich...
Auch der zweite Band der Detektivreihe „Die 3 Spürnasen“ ist ein rasant geschriebener zweisprachiger Kinderkrimi. Tobias spricht Deutsch, kann aber ein wenig Englisch verstehen, den Kindern seiner Tante geht es umgekehrt. So gleiten die jugendlichen Leser, ebenso wie Tobias selbst, völlig mühelos und mit viel Spaß in das Verständnis der Fremdsprache hinein. Das Niveau richtet sich an Kinder in der vierten und fünften Klasse.
Renate Ahrens, 1955 in Herford geboren, wurde nach dem Studium der Anglistik und Romanistik zunächst Lehrerin, bevor sie mit ihrem Mann nach Dublin zog. Seitdem veröffentlicht sie als freie Autorin Texte in deutscher und englischer Spra-che, u.a. für Kinderfunk und –fernsehen sowie für das Theater. 1998 erschien ihr erstes Kinderbuch, dem viele weitere folgten, die meisten im Thienemann und Rowohlt Verlag, in den letzten Jahren überwiegend zweisprachig.
Nach der Lesung ergab sich noch ein sehr angeregtes Gespräch zwischen den jungen Zuhörern und der bereitwillig Auskunft gebenden Autorin.

Internetseite des Rowohlt Verlages


Jan Costin Wagner: "Im Winter der Löwen" 21.01.2010 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

„Meisterhaft, höchst erstaunlich, ungeheuer dicht. Ein deutscher Spannungsschreiber der Extraklasse, der internationalen Vergleichen bestens standhält.“ Stern
“Die Figur des jungen Polizisten Kimmo Joentaa ist eine Sensation.”
Die Welt
Jan Costin Wagner, Jahrgang 1972, der als freier Schriftsteller bei Frankfurt und in Finnland lebt, hat sich mit der Figur des Kommissar Joentaa in die Herzen von Lesern und Kritikern geschrieben. Den Bänden „Eismond“, nominiert für den Los Angeles Times Book Prize, und „Das Schweigen“, ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis, folgte in diesem Jahr der dritte Fall für den sympathischen Finnen.
An den Weihnachtsfeiertagen wird ein langjähriger Kollege Joentaas, ein Gerichtsmediziner, erstochen aufgefunden. Kurze Zeit später kommt ein Mann, der für das Fernsehen Leichenpuppen herstellt, auf die gleiche Weise um. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Erst als Finnlands berühmtester Fernsehtalkmaster, Kai-Petteri Hämäläinen, nur knapp einem Anschlag entgeht, ergibt sich ein Zusammenhang: Beide Opfer waren wenige Wochen zuvor Gäste in der Show des Moderators. Während Joentaa fieberhaft nach dem Mörder fahndet, plant Hämäläinen sein Comeback, und der Täter hofft auf eine zweite Chance...

Besonders eindrucksvoll ließ Jan-Costin Wagner die Figuren seines Romans lebendig werden. Anschließend beantwortete er geduldig eine Reihe von Fragen, humorvoll, ehrlich und abwechslungsreich.

Interview mit Jan Costin Wagner


Friedrich Dönhoff: "Die Welt ist so, wie man sie sieht". Erinnerungen an Marion Gräfin Dönhoff 04.12.2009 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Internet-Seite des Hoffmann und Campe-Verlages


Die Welt ist so, wie man sie sieht"
Ein Leben in Briefen
Ein Leben in Briefen. Hör-CD
Christiane Bremer / Jenny Meiners: "Richie in der Höhle des Löwen" 21.11.2009 um 15:30 Uhr

Buntes Fest für kleine und große Kinder ab 5 Jahren

 



Richie in der Höhle des Löwen
Tilman Röhrig: "Caravaggios Geheimnis" Historischer Roman 19.11.2009 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Internetseite von Tilman Röhrig
Internetseite des Pendo-Verlages


Caravaggios Geheimnis
Caravaggios Geheimnis. Hör-CD
Wir sind das Salz von Florenz
Riemenschneider
Das Literarische Frühstück 08.11.2009 um 11:00 Uhr

"Neuerscheinungen appetitlich" mit Annemarie Stoltenberg

 



Rüdiger Safranski: "Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft" 27.10.2009 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 



Goethe und Schiller
Goethe und Schiller. CD
Schiller als Philosoph
Schiller
Friedrich Schiller
Hasnain Kazim: Grünkohl und Curry. 24.09.2009 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Schon an der Eingangstür wurde der Autor mit den Worten begrüßt: "Hallo, Hansi!". Eine freundliche Umarmung machte deutlich: Wir freuen uns, dass Du da bist!
Die Buchhandlung war bis auf den letzten Platz gefüllt und viele, die die Familie Kazim in den vergangenen Jahrzehnten begleitet haben und die Kinder, darunter den Autoren des heutigen Abends, aufwachsen sahen, waren gekommen. Hasnain Kazim las einzelne Abschnitte aus seinem Buch und verband die einzelnen Textstellen frei sprechend gekonnt im Plauderton.
Das Publikum war begeistert und stellte nach der Lesung eine Reihe von Fragen, auf die der Journalist wohl überlegt und überzeugend antwortete.
Ein wichtiges Buch voller Menschlichkeit und der unterschwelligen Aufforderung, aufmerksamer mit seinen Mitmenschen umzugehen.



Grünkohl und Curry
Das Literarische Frühstück 06.09.2009 um 11:00 Uhr

Sprichwort-Sprechstunde mit Dr. Rolf-Bernhard Essig

 

Internetseite von Rolf-Bernhard Essig


Arno Surminski: "Amanda. Oder ein amerikanischer Frühling" 03.09.2009 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Etwa einhundert interessierte Hörer hatten sich eingefunden, um der Autorenlesung mit Arno Surminski zu lauschen. Das Publikum wurde nicht enttäuscht und von der Möglichkeit, sich ein Buch signieren zu lassen, wurde gerne Gebrauch gemacht.

Einmal für sechs Wochen nach Amerika reisen, um die Weite und das Lebensgefühl kennenzulernen - das ist Konrads Traum. Da der Student kein Geld hat, lässt er sich als Begleiter von Amanda vermitteln, die in den Staaten ihren Sohn besuchen möchte. Auf der Fahrt entwickelt sich zwischen dem jungen Chauffeur und der gebieterischen, extravaganten Dame, die nicht an Altersweisheiten spart, eine turbulente Beziehung voller Witz und Melancholie. Als die beiden am Grab von Amandas Sohn stehen, muss Konrad erkennen, dass sein Auftrag keineswegs beendet ist. Er wollte sich einen Traum erfüllen, Amanda träumt sich ihr Leben zurück: Gemeinsam wagen sie eine denkwürdige Reise quer durch das Land, die sie verändern wird.
Arno Surminski, der Ende August seinen 75. Geburtstag gefeiert hat, wurde in Ostpreußen geboren und wuchs im schleswig-holsteinischen Trittau auf. Bekannt wurde er mit Romanen, die das Schicksal der aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten Vertriebenen im Nachkriegsdeutschland behandeln, beispielsweise „Jokehnen“ oder „Kudenow“. Der Autor, Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg, erhielt zahlreiche Auszeichnungen für sein der Versöhnung gewidmetes Werk, u.a. den Andreas-Gryphius-Preis, den Lessing-Ring mit dem Kulturpreis der deutschen Freimaurer und die Biermann-Ratjen-Medaille.



Das Fest der Debütanten. 11.06.2009 um 20:00 Uhr

 

Internetseite des Verlages Hoffmann und Campe
Internetseite des Diogenes-Verlages


Nebelheim
Adriaan van Dis: "Ein feiner Herr und ein armer Hund" 15.05.2009 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 



Carsten Jensen: "Wir Ertrunkenen" 27.04.2009 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 



Wir Ertrunkenen
Irina Korschunow: "Langsamer Abschied" 21.04.2009 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 



Langsamer Abschied
Langsamer Abschied
Annegret Arndt: "Sanary-sur-Mer. Deutsche Literatur im Exil" 19.03.2009 um 20:00 Uhr

Literarische Collage

 



Wider Willen im Paradies
Das Literarische Frühstück 08.03.2009 um 11:00 Uhr

Thomas B. Schumann - Hüter der vergessenen Dichter

 



Maja Nielsen: "Große Abenteuer" 28.02.2009 um 16:00 Uhr

Autorenlesung für die ganze Familie von 9 bis 99

 



Jane Goodall und Dian Fossey
Jane Goodall und Dian Fossey
Kosmonauten - Mit 20 Millionen PS ins All
Kosmonauten - Mit 20 Millionen PS ins All
Anna Enquist: "Kontrapunkt" 19.02.2009 um 20:00 Uhr

Autorenlesung mit Musik

 



Kontrapunkt
50. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels 14.02.2009 um 14:30 Uhr

Kreisentscheid

 

Am Nachmittag des 14. Februar 2009 konnte Sebastian Duwe von der Buchhandlung Friedrich Schaumburg in Stade insgesamt 18 Vorlesekünstlerinnen und -künstler zum Kreisentscheid beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels in der Buchhandlung begrüßen. Dieser bundesweit durchgeführte und inzwischen zur größten gesamtdeutschen Leseförderungsmaßnahme angewachsene Wettbewerb richtet sich seit nunmehr 50 Jahren an Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen. Gelesen wird in zwei Gruppen: Die Vertreterinnen und Vertreter der Hauptschulen bilden die Gruppe A, in der Gruppe B sind Leserinnen und Leser von den Realschulen und Gymnasien zusammengefasst. Nach dem Vortrag eines vorbereiteten Textes folgte im zweiten Durchgang das Lesen eines unbekannten Abschnittes aus dem Buch "Tote Maus für Papas Leben" von Marjolijn Hof, erschienen im Bloomsbury Verlag. In der Gruppe A konnte Christoph Husfeldt von der Porta-Coeli-Schule aus Himmelpforten die aus einer Elternvertreterin, einer Schulleiterin, zwei Schulleitern, der Vorjahressiegerin und einer Jugendlichen bestehenden Jury am meisten überzeugen. In der Gruppe B kam es erstmalig in den zwanzig Jahren, in denen die Betreuung des Kreisentscheides in den Händen der Buchhandlung Friedrich Schaumburg in Stade liegt zum Stechen zwischen zwei punktgleichen Siegern. Hauchdünn konnte sich vor Jan Fragel vom Stader Vincent-Lübeck-Gymnasium die Schülerin des Stader Gymnasium Athenaeum Luisa Gosch durchsetzen. Eine so knappe Entscheidung hatte es bisher nie gegeben. Am liebsten hätten Jury und Veranstalter beide als Sieger gemeldet. Die bundeseinheitlichen Regeln des Wettbewerbes lassen allerdings nur jeweils eine Siegerin bzw. einen Sieger je Gruppe zu. Allen Teilnehmern wurden Teilnahmeurkunden sowie das Buch der oben erwähnten Autorin überreicht. Zusätzlich erhielten alle Jugendlichen einen Gutschein für die am 28. Februar 2009 in der Buchhandlung Schaumburg stattfindende Autorenlesung mit Maja Nielsen. Gegen 18.30 Uhr war die Veranstaltung beendet und trotz der Wettbewerbssituation hoffen die Organisatoren, dass allen Beteiligten die Freude am Lesen erhalten bleiben möge.

Internetseite des Vorlesewettbewerbes


Rafik Schami: "Das Geheimnis des Kalligraphen" 07.02.2009 um 20:00 Uhr

Erzählzeit

 

Rafik Schami – dieser Name löst bei allen, die ein Buch des Autoren kennen oder sogar das Glück hatten, ihn als Erzähler zu erleben, Schwärmerei aus. Seine sprachliche Meisterschaft, belegt durch bedeutende Auszeichnungen, wie den Nelly-Sachs-Preis, lässt das faszinierende Spiel des Erzählens, die einmalige Magie zwischen Geschichtenerfinder und Zuhörer spürbar werden. Die orientalische Erzähltradition seiner syrischen Heimat verbindet sich mit einem ausgeprägten Gefühl für die deutsche Sprache, die Schami sich erst im Alter von fünfundzwanzig Jahren anzueignen begann, nachdem er 1971 als politischer Flüchtling nach Heidelberg gekommen war. Mit dem festen Vorsatz, Schriftsteller zu werden, rundete er seine Sprachfähigkeiten durch eine akribische Beschäftigung mit deutscher Literatur ab.

Der kurzen Begrüßung durch die Buchhändlerin und Inhaberin der Buchhandlung Friedrich Schaumburg schloss sich eine fast zweistündige Erzählzeit mit dem Autoren an in der er die gebannt zuhörenden Besucher in das Damaskus der fünfziger Jahre entführte. Er berichtete von Hamid Farsi, dem geachteten Kalligraphen und seiner schönen Frau Nura, der Gründung einer Akademie für die Sprache, einem christlichen Botenjungen aus der Werkstatt des Kalligraphen, der sich in Nura verliebt und anfängt, sie mit Gedichten zu bedenken...
Nach der Ezählzeit nahm sich Rafik Schami, der Name steht für "Damaszener Freund", viel Zeit, um die Wünsche und Fragen während des Signierens zu erfüllen und zu beantworten.

Die Rechte an dem nebenstehenden Foto liegen bei Root Leeb, Kibola.



Peter Peter: Kulturgeschichte der deutschen Küche 30.01.2009 um 19:30 Uhr

Kulinarische Lesung

 

Mit dem Ruf der deutschen Küche stand es lange nicht zum besten. Ihr Niedergang dokumentierte sich in schwerem, fettem Essen, schöngeredet mit blumigen Bezeichnungen. Schon Nietzsche klagte: "Aber die deutsche Küche überhaupt - was hat sie nicht alles auf dem Gewissen! ...die ausgekochten Fleische, die fett und mehlig gemachten Gemüse; die Entartung der Mehlspeise zum Briefbeschwerer!".
Der Restaurantkritiker der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und Dozent an der Università di Scienze Gastronomiche, Dr. Peter Peter, vermittelt einen kurzweiligen Abriss deutscher Kochkunst und Speisekultur. Der weit gespannte Bogen durch die Jahrhunderte, der überraschende Details zu historischen Rezepten, berühmten Kochbüchern und legendären Produkten beinhaltet, zeigt, dass sich vor dem Hintergrund der vielfältigen Regionalküchen ein neues kulinarisches Bewusstsein herausgebildet hat.
Wie fein, edel und erlesen deutsche Küche sein kann, ließ Stades Sternekoch Christian Schmidt die Teilnehmer dieser Veranstaltung schmecken. 42 Personen füllten den Gastraum seines ausgezeichneten Lokals "Knechthausen" in Stades Bungenstraße. Sein viergängiges Menü basierte auf Spezialitäten aus der Region, wie Meeresfrüchten aus Nord- und Ostsee oder Medaillons vom Husumer Rind, abgerundet durch exquisite heimische Weine. Im Preis eingeschlossen waren neben dem Vortrag alle Speisen und Getränke (Aperitif, Weine, Wasser, Kaffeespezialität).
Zwischen den Gängen plauderte Dr. Peter Peter aus seinem oben erwähnten Buch zur "Kulturgeschichte der deutschen Küche". Es wurde ein unterhaltsamer und anregender Abend, zumal auch Zeit blieb, sich intensiv an den einzelnen Tischen auszutauschen.



Ingo Schulze: Adam und Evelyn 20.01.2009 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 



Adam und Evelyn
Roger Willemsen: Der Knacks 12.12.2008 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Internetseite von Roger Willemsen


Lea Singer: Konzert für die linke Hand. 27.11.2008 um 20:00 Uhr

Autorenlesung mit Musik

 



Elke Loewe: Piggeldy und Frederick 15.11.2008 um 15:30 Uhr

Autorenlesung für kleine und große Kinder.

 



Petra Morsbach: Der Cembalospieler 13.11.2008 um 20:00 Uhr

Autorenlesung mit Musik

 



Der Cembalospieler
Dieter Grell spielt Hesse: Narziss und Goldmund 08.10.2008 um 20:00 Uhr

Inszenierung

 

Internetseite von Dieter Grell


Narziß und Goldmund
Narziß und Goldmund
Narziß und Goldmund
Das Literarische Frühstück 28.09.2008 um 11:00 Uhr

mit dem Lektor Sascha Michel, S. Fischer Verlag

 

Internetseite des S. Fischer-Verlages


Mein Klassiker
Frido Mann: Achterbahn. Ein Lebensweg. 25.09.2008 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Internetseite "Die Zeit"
Internetseite "Neue Zeürcher Zeitung"


Achterbahn
Babylon
Alicia Cho: Kosmische Weisheit. Expedition und Abenteuer der Seele. 17.09.2008 um 20:00 Uhr

Vortrag und Meditation

 



Tanja Kinkel: Säulen der Ewigkeit. 10.09.2008 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Internetseite von Tanja Kinkel
Internetseite der Verlagsgruppe Droemer Knaur


Säulen der Ewigkeit
Hans Martin Ulbrich: "Ihre Pfötchen waren großartig...". Musikeranekdoten 11.06.2008 um 20:00 Uhr

Autorenlesung mit Musik (Oboe)

 



Ihre Pfötchen waren großartig..."
Gästeabend der Johannisloge Friederike zur Unsterblichkeit mit öffentlicher Lesung. 06.06.2008 um 20:00 Uhr

Rolf Appel liest aus "Das kurze Glück des Gustav Otto Meyer"

 

Rolf Appel, Hamburger Verleger und Autor, schildert in seinem Buch "Das kurze Glück des Gustav Otto Meyer" die Lebenswege dreier Männer, welche sich durch merkwürdige Fügungen miteinander verbinden. Sie erfahren Mitmenschlichkeit und Lebenssinn.
Rolf Appel, seit über sechzig Jahren Freimaurer, setzt sich mit seinem Buch für freimaurerische Tugenden wie Toleranz und Brüderlichkeit ein. Dazu bedient er sich einer knappen Sprache, die Raum für eigene Erfahrungen lässt.

Internetseite der Grossloge


Das Fest der Debütanten. 05.06.2008 um 20:00 Uhr

Literatur - Musik - Genuss

 

Mit dem Fest der Debütanten führen wir im Rahmen unserer Schaumburg-Variationen ein neues Format ein: Jedes Jahr vor den Sommerferien wollen wir mit deutschen Autoren/innen, die ihren De-bütroman vorgelegt haben, ein Literaturfest feiern. Im Gegensatz zur klassischen Lesung wird ein/e literaturkundige/r Moderator/in durch den Abend führen, in dessen Verlauf bei Musik und einem auf die Texte abgestimmten Buffet auch ein persönlicher Austausch mit den Autoren/innen möglich sein wird.

Als Moderatorin für unser erstes Debütantenfest konnten wir die studierte Literaturwissenschaftlerin Annemarie Stoltenberg gewinnen, die 15 Jahre lang als Literaturkritikerin, Autorin, Moderatorin und Reporterin beim NDR-Hörfunk arbeitete. 1996 wechselte sie als Redakteurin zum NDR-Fernsehen, wo sie heute Reporterin beim Magazin „DAS!“ ist. Selbst Autorin zahlreicher Bücher, gilt sie hinsichtlich ihres sicheren Gespürs für lesenswerte Neuerscheinungen als Literatur-Radar.
Annemarie Stoltenberg wird zwei Autorinnen präsentieren, die beide in den sechziger Jahren geboren sind und heute als Journalistinnen in Berlin leben.
Wiebke Edens Roman „Die Zeit der roten Früchte“, erschienen im Arche Verlag, setzt sich aus eindringlichen, knappen Bildern mit beinahe kühler Atmosphäre zusammen. Die zwanzigjährige Greta lebt 1939 mit ihren Eltern und den beiden jüngeren Schwestern in der Nähe von Stettin. In dem Ausflugslokal, in dem sie nachmittags Pfannkuchen backt, lernt sie den Akkordeonspieler Johannes kennen. Greta will sich ausprobieren, doch die Romanze endet jäh mit Johannes' Einberufung. Als auch der Vater abkommandiert wird, fällt der eigensinnigen Greta die Rolle des männlichen Familienoberhaupts zu. Sie bleibt allein mit der großen Verantwortung, der erdrückenden Schuld ihrem unehelichen Kind gegenüber, das sie nicht mütterlich lieben kann und des-halb von ihrer Mutter aufziehen lässt, und ihrem unbändigen Lebenshunger.
Der bei Aufbau verlegte Roman „Teuermanns Schweigen“ von Kathrin Gerlof spielt in der selbstgewählten Einsamkeit der ostdeutschen Provinz: Markov will eine Doktorarbeit über Führungsgrundsätze schreiben. Beim Pilzesammeln im Wald kommt es zur Begegnung mit dem ver(w)irrten Teuermann, der sich als Vertreter für Schlösser und Sicherheitsanlagen vorstellt. Markov nimmt Teuermann bei sich auf, hin- und hergerissen zwischen Mitleid und Misstrauen, aber Teuermann kann Geschichten erzählen, die süchtig machen. Je mehr Teuermann erzählt, desto größer erscheint die Schuld, die er auf sich geladen haben könnte. In einer klaren, poetischen Sprache hinterfragt die Autorin Macht und Grenzen des Erzählens. Die geheimnisvolle Inszenierung lässt sogar die Lesart Markovs als Mann oder Frau offen.
In der Pause wird ein kulinarisches Angebot aus dem Bereich der deutschen Küche gereicht, untermalt von Klaviermusik im Pianobar-Stil des Komponisten Christoph Duwe.

Internetseite von Christoph Duwe


Die Zeit der roten Früchte
Teuermanns Schweigen
Konstanze von Schulthess: Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg 19.05.2008 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Du bist bei mir
Wenn auch Dein Leib verging
Und immer ist’s als ob
Dein Arm mich noch umfing.
Dein Auge strahlt mir zu
Im Wachen und im Traum,
Dein Mund neigt sich zu mir
Dein Flüstern schwingt im Raum:
„Geliebtes Kind! Sei stark!
Sei Erbe mir!
Wo du auch immer bist -
Ich bin bei dir!“
Dieses Gedicht verfasst Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg im KZ Ravensbrück, nachdem sie in Folge des ge-scheiterten Attentats vom 20. Juli 1944 von ihren vier Kindern getrennt in Sippenhaft genommen worden war. Sie übersteht die Zeit der Verhöre, indem sie sich als naive Hausfrau ausgibt – ein Bild, das in späteren historischen Darstellungen kritiklos übernommen werden sollte.
Gestützt auf bislang unbekannte Dokumente und Briefe sowie die persönlichen Gespräche im Kreis der Familie zeichnet die erst 1945 im Gefängnis geborene jüngste Tochter Konstanze ein konträres Porträt ihrer Mutter als einer Frau von ungewöhnlicher innerer Stärke, die die Pläne ihres Mannes bedingungslos unterstützte. Die Biographie wird im Gespräch zwischen der Autorin und ihrem Verleger Christian Strasser vorgestellt.

Internetseite des Pendo Verlages


Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg
Daniel Hope: Familienstücke. 24.04.2008 um 20:00 Uhr

Autorenlesung mit Musik (Violine)

 

Der Geigenvirtuose Daniel Hope, der 1974 in Durban/Südafrika geboren wurde, ist in London aufgewachsen. Durch einen Fernsehauftritt des Zehnjährigen wurde Yehudi Menuhin auf ihn aufmerksam. Der künstlerische Austausch, der dem Lehrer-Schüler-Verhältnis erwuchs, fand seinen Niederschlag in über 60 gemeinsamen Konzerten. Nach dem Abschluss an der Royal Academy of Music avancierte Hope zu einem der weltweit erfolgreichsten Violinisten, ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, u.a. drei Klassik-Echos in Folge. Der Künstler zeichnet sich durch eine besondere Vielseitigkeit und Kreativität aus. Neben seinem Engagement für zeitgenössische Musik sind Themenprojekte hervorzuheben, wie „Forbidden not forgotten“ mit Kammermusik und Lyrik aus dem Ghetto Theresienstadt.
Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln hat Daniel Hope die Lebenswege seiner weitverzweigten Familie nachgezeichnet, die u.a. ins deutsch-jüdische Bildungsbürgertum führen. Es ist ein mitreißendes Geschichts- und Geschichtenbuch entstanden, das die dramatischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts widerspiegelt.

Internetseite von Daniel Hope


Familienstücke
Familienstücke
Ralf Isau: Minik - An den Quellen der Nacht. 05.04.2008 um 16:00 Uhr

Autorenlesung in der Reihe 6 - 16

 

Internetseite Des Thienemann-Verlages


Titus Müller: Das Mysterium 03.04.2008 um 20:00 Uhr

Autorenlesung mit Musik

 

München im Jahre 1336: Im Untergrund breitet sich eine geheime Kirche aus, die sowohl von der Inquisition als auch von dem berühmten Gelehrten William von Ockham verfolgt wird. Nemo, ein stadtbekannter Betrüger, gerät zwischen die Fronten, als der Kampf um das Vermächtnis der christlichen Glaubensbewegung der Katharer entbrennt.
Titus Müller, Jahrgang 1977, der Mittelalterliche Geschichte, Neuere deutsche Literatur und Publizistik studierte, las verschiedene Szenen aus seinem Buch, erläuterte die geschichtlichen Hintergründe und gab nach der Lesung bereitwillig Auskunft zur Entstehung seiner Romane.
Wie schon im Mai 2005, als Titus Müller seinen Roman „Die Brillenmacherin“ im Rahmen der Schaumburg-Variationen vorstellte, wurde er von Sören Wendt auf der böhmischen Wanderharfe mit ihrem hellen, obertonreichen Klangspektrum begleitet.
Titus Müller und Sören Wendt gelang es erneut, die Zuhörerinnen und Zuhörer in eine ferne Welt zu entführen.

Internetseite des Aufbau-Verlages


Das Mysterium
Die Brillenmacherin
Das Literarische Frühstück 02.03.2008 um 11:00 Uhr

 



Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels. Kreisentscheid 23.02.2008 um 14:30 Uhr

 

18 Schülerinnen und Schüler waren am Samstag, den 23. Februar 2008, in den Räumen der Buchhandlung Friedrich Schaumburg versammelt, um in zwei Gruppen jeweils eine Siegerin bzw. Sieger zu ermitteln. Nachdem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits einmal in den insgesamt 16 beteiligten Schulen gewonnen hatten, galt es nun, diejenigen zu ermitteln, die im März 2008 die Chance erhalten sollten, um in Uelzen am Bezirksentscheid teilzunehmen. Dabei lasen die Leserinnen und Leser von den Hauptschulen (2 Schülerinnen) und die Vorlesekünstler von Realschulen und Gymnasien in zwei getrennten Gruppen. Zunächst wurde ein vorbereiteter Text vorgetragen, in einem zweiten Durchgang ging es um einen unbekannten Text. Nach etwa vier Stunden waren die beiden Siegerinnen ermittelt: In der Gruppe A gewann Franziska Lange (13) aus Mittelnkirchen vom Schulzentrum Lühe in Steinkirchen knapp vor Ihrer Mitbewerberin Sonja Gets, in der Gruppe B konnte Alina Dobschall (11) aus Apensen vom Gymnasium Süd in Buxtehude am meisten überzeugen. Die Plätze zwei und drei belegten Sinja Minners aus Jork und Henrik Fricke aus Stade. Abschließend wünschte Sebastian Duwe, der den Nachmittag organisiert und mit der Buchhandlung Schaumburg durchgeführt hat, allen Vorlesekünstlerinnen und -künstlern weiterhin viel Freude am Lesen und Vorlesen, denn: "In Büchern könnt Ihr Euch verlieren, aber auch finden, Ihr könnt Menschen aus vergangenen Zeiten treffen und an Orte reisen, die Ihr noch nie gesehen habt."

Internetseite des Vorlesewettbewerbes


Alex Capus: Eine Frage der Zeit 15.02.2008 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Internetseite des Knaus-Verlages


Eine Frage der Zeit
Bernhard Kegel: Der Rote 24.01.2008 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Kaikoura, Neuseeland: Das Meer beginnt zu kochen. Ein gewaltiges Seebeben türmt Wellen auf, die den malerischen Touristenort binnen Minuten in ein Ruinenfeld verwandeln. Die Wale, deren Blas und Flukenschlag gerade noch die größte Attraktion für zahllose Whale-Watcher war, verschwinden. Mit ihnen die Touristen; der Campingplatz verwaist. Das Seebeben scheint alles Leben aus Kaikoura vertrieben zu haben. Einer der wenigen, die geblieben sind, ist der deutsche Naturwissenschaftler Hermann Pauli, ein Experte für Kalmare. Pauli wollte in Kaikoura den Tod seiner Ehefrau verwinden und streift nun durch einen Ort der Leere und Verwüstung. Doch dann stellt er fest, dass das Seebeben auch etwas zutage gefördert hat: eine Anomalie, die ihn nicht nur unentrinnbar fasziniert, sondern auch in höchste Alarmbereitschaft versetzt.Der Biologe Bernhard Kegel hat mit Der Rote einen Wissenschaftsthriller geschrieben, der ganz ohne Aliens auskommt und stattdessen eine atembeklemmende Geschichte vom Eigensinn der Natur erzählt, die sich eines Tages genau so zutragen könnte.
Bernhard Kegel, Jahrgang 1953, lebt in Berlin. Als promovierter Biologe lässt er stets die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft in seine Romane einfließen. „Selten verbindet sich fundierte Sachkenntnis so erfreulich mit erzählerischen Qualitäten.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

Internetseite des marebuchverlages


Wilhelm-Busch-Nacht mit Gudrun Schury, Wolfgang Gellert und Fried Wolff 18.01.2008 um 19:30 Uhr

 

Anlässlich des 100. Todestages am 9. Januar 2008 wollen wir des brillanten Malers, Dichters und Humoristen Wilhelm Busch gedenken. Die Veranstaltung gliedert sich in zwei Teile: Während die Autorin und Literaturwissenschaftlerin Gudrun Schury zu Beginn einen Einblick in Leben und Werk gibt, tragen die Schauspieler Wolfgang Gellert und Fried Wolff im Anschluss ein teilweise szenisches Programm vor, das die gesamte Bandbreite des dichterischen Repertoires vom Gedicht über die Erzählung bis zur Bildergeschichte beinhaltet.
Für das leibliche Wohl wird mit einem dreigängigen Menü vom Partyservice Waida gesorgt: Leichte Löffelkost „serviert mit Apfelmost“ – Brust vom Federvieh auf Erdäpfelragout, „weil man dann und wann auch einen Braten essen kann“ – „Süße Zuckersachen, die die Bäckersleut’ backen und zurechte machen“.

Internetseite des Aufbau-Verlages


Ich wollt, ich wär ein Eskimo
Hundert Gedichte
Ulla Hahn: Liebesarten 05.12.2007 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Der Name der promovierten Germanistin Ulla Hahn ist mit einem feinsinnigen lyrischen Werk verbunden, das u.a. mit dem Hölderlin-Preis ausgezeichnet wurde. Den Durchbruch im Bereich der Prosa erzielte sie 2001 mit dem im Deutschland der fünfziger und frühen sechziger Jahre angesiedelten Roman „Das verborgene Wort“, für den sie den Deutschen Bücherpreis erhielt. Nun hat die Autorin zum ersten Mal Erzählungen vorgelegt: Erzählungen von selbstloser Hingabe, eitler Eigenliebe, idealistischer Menschenliebe oder dem unbedenklichen Genuss des Augenblicks. Es sind Wege, wie Menschen zueinander finden, wie sie miteinander und auch wieder auseinander gehen, die Ulla Hahn nachzeichnet. Geschichten von Leidenschaft, Verzweiflung und trotzigem Glück, „Liebesarten“ eben. Spannend und doch zart, nahe, aber nie indiskret erzählt Ulla Hahn aus dem Leben. „Es ist die Welt des kleinen Fernsehspiels, das uns das Leben ja gern zeigt, wie es leider sein kann, auch wenn wir es lieber anders hätten. Ulla Hahn hat einen klaren Blick dafür.“ (Die Zeit)



Robert Menasse: Don Juan de la Mancha oder die Erziehung der Lust. 28.11.2007 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Aus dem Klappentext:
"Man kann nur mit der ersten Frau oder mit der letzten glücklich werden", sagt der Vater und faßt so das Dilemma des Verführers zusammen. Auch Nathan, der nie ganz aus seines Vaters Schatten getretene Sohn, ist ein Verführer. Schnell sind wir ihm verfallen, dem melancholischen, tragikomischen Wiederholungstäter im ritterlichen Kampf um die Rettung der Liebe. Und schnell sympathisieren wir mit den unverwechselbaren Frauen, die seinen Weg kreuzen.Nathans Vater suchte sein Glück bei den Frauen, Nathans Mutter fand ihr Unglück bei den Männern. Nathan bricht auf in die Welt, um alles ganz anders zu machen. Was macht er ganz anders? Nichts. Nur die Bedingungen haben sich geändert, die Ansprüche. Nathan, bei seiner Zeitung zuständiger Redakteur für das Ressort Leben , verkörpert die Generation der Nach-68er. Unter dem Diktat der Emmas und Bettys darf er seine Männlichkeit zwar ausleben, aber nicht mehr genießen.

Internetseite des Suhrkamp-Verlages


Don Juan de la Mancha oder die Erziehung der Lust
Don Juan de la Mancha oder die Erziehung der Lust
Manfred Callsen liest Antoine de Saint -Exupéry "Der kleine Prinz" 17.11.2007 um 16:00 Uhr

 

Internetseite von Manfred Callsen


Klaus Kordon: Fünf Finger hat die Hand. 10.11.2007 um 16:00 Uhr

Autorenlesung

 

Internetseite des Beltz-Verlages


Fünf Finger hat die Hand
Harry-Potter-Party 26.10.2007 um 21:59 Uhr

Spiele- und Lesenacht

 

Internet-Seite des Carlsen-Verlages


Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
Verkaufsausstellung 105 Jahre Teddybär mit Sonder-Präsentation der Richie-Figur 20.10.2007 von 11:00 bis 18:00 Uhr

 

Internetseite von Petra Plaas
Internetseite von Doris Minuth


Richie fällt in die Bücherwelt
Richie findet Freunde
Richie erlebt ein blaues Wunder
Jindrich Mann: Prag. Poste restante. 17.10.2007 um 20:00 Uhr

Eine unbekannte Geschichte der Familie Mann. Autorenlesung

 

Internetseite des Rowohlt -Verlages
Internetseite der Goethe-Gesellschaft, Hamburg


Prag, poste restante
Robert Schneider: Die Offenbarung. 11.10.2007 um 20:00 Uhr

Autorenlesung.

 

Internetseite des Aufbau-Verlages


Die Offenbarung
Das Literarische Frühstück: 07.10.2007 um 11:00 Uhr

Der marebuchverlag stellt sich vor.

 

Internetseite des marebuchverlages


Rüdiger Safranski: Romantik. Eine deutsche Affäre. 25.09.2007 um 20:00 Uhr

100. Schaumburg-Variation. Autorenlesung mit Lyrikrezitation und Klaviermusik

 

Seit der ersten Schaumburg-Variation am 13. April 2000, in der Matthias Wegner über die Hanseaten referierte, waren viele bedeutende Autoren in unserer Buchhandlung zu Gast. Zwei Jubiläen haben wir in diesem Rahmen begangen, nämlich das 160jährige Firmenbestehen mit einem Vortrag über Fontane und den 100jährigen Familienbesitz mit der Inszenierung von Hesses Steppenwolf. Nun feiern wir die Veranstaltungsreihe selbst und brechen auf zu neuen Ufern, d.h. wir werden romantisch.
Rüdiger Safranski wird aus seinem Buch vortragen, Ruth Meyer rezitiert romantische Lyrik und Gudula Senftleben musiziert am Klavier.

Internetseite des Hanser-Verlages


Romantik
Ruth Meyer liest aus Lily Brett "Chuzpe". 28.06.2007 um 20:00 Uhr

Lesung mit kulinarischer Einlage.

 



Hanna Johansen: Der schwarze Schirm. 21.06.2007 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 



Barbara Beuys: Paula Modersohn-Becker 03.05.2007 um 20:00 Uhr

 



Michael Degen: Mein heiliges Land 24.04.2007 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 



Das Literarische Frühstück 15.04.2007 um 11:00 Uhr

Der Bücherfreund Paul Raabe

 

Internetseite des Arche-Verlages, Hamburg


Bianka Minte-König: Liebe...total verrückt. 14.04.2007 um 15:30 Uhr

Autorenlesung für Jugendliche ab 12 Jahre

 

Internetseite zur Buchreihe "Freche Mädchen - freche Bücher"
Internetseite des Thienemann-Verlages


Zoran Drvenkar: Die Kurzhosengang 03.03.2007 um 15:30 Uhr

Autorenlesung für Kinder ab 10 Jahre

 



Kreisentscheid vom Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels 24.02.2007 um 14:30 Uhr

 

Internetseite des Vorlesewettbewerbes


Donata Höffer/Ulrike Herzog: Will Frieden gießen 22.02.2007 um 20:00 Uhr

Israel und Palästina. Lesung mit Percussion

 



Helga Hegewisch: Lauf, Lilly, lauf! 10.02.2007 um 15:30 Uhr

Autorenlesung für junge Erwachsene

 



Helga Hegewisch: Johanna Romanowa 08.02.2007 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 



Bianka Minte-König: Liebe...total verrückt 27.01.2007 um 15:30 Uhr

Autorenlesung für Jugendliche ab 12 Jahre

 

Bianka Minte-König musste die Veranstaltung aus Krankheitsgründen absagen und wird jetzt am 14. April 2007 in unserer Buchhandlung zu Gast sein.
Kurzfristig erklärte sich Ulrike Kuckero aus Bremen bereit und sprang für Ihre "Kollegin" ein. Gelesen wurde aus dem Titel "Paulas Tage-Buch".

Internetseite des Thienemann-Verlages
Internetseite von Frau Prof. Dr. Minte-König


Thomas Lackmann: Das Glück der Mendelssohns 25.01.2007 um 20:00 Uhr

Autorenlesung mit Musik

 



Angela Plöger liest aus Johanna Sinisalo 18.01.2007 um 20:00 Uhr

Lesung mit Gespräch

 



Hilke Rosenboom: Ein Pferd namens Milchmann. 25.11.2006 um 15:30 Uhr

Autorenlesung für Kinder ab 8 Jahre

 



Bernd Schroeder: Hau. 23.11.2006 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 



Hau
Renate Feyl: Aussicht auf bleibende Helle. 15.11.2006 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Internetseite von Kiepenheuer & Witsch in Köln


Aussicht auf bleibende Helle
Charles Lewinsky: Melnitz. 06.11.2006 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 



Melnitz
Felicitas Mayall: Die Löwin aus Cinque Terre. 12.10.2006 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 



Maren Köster-Hetzendorf: Emmis Bester. 28.09.2006 um 20:00 Uhr

Buchpräsentation mit Autorenlesung.

 

Internet-Seite des Hannah-Verlages


Das Literarische Frühstück 24.09.2006 um 11:00 Uhr

Der Arche-Verlag, Hamburg stellt sich vor

 

Homepage des Arche-Verlages


Ruth Meyer liest aus Jan Weilers „Antonio im Wunderland“ 14.09.2006 um 20:00 Uhr

Lesung mit italienischem Imbiss

 



Antonio im Wunderland
Antonio im Wunderland
Therese Berger liest Eric-Emmanuel Schmitts „Oskar und die Dame in Rosa“ 15.06.2006 um 20:00 Uhr

 

Homepage der Stader Hospiz-Gruppe
Homepage des Theater Bielefeld


Oskar und die Dame in Rosa
Oskar und die Dame in Rosa
Oskar und die Dame in Rosa
Gertrud Schauber: Kindheit unterm Kirschenbaum. 10.06.2006 um 16:00 Uhr

Autorenlesung bei Kuchen und Kaffee oder Tee

 

Homepage des Zeitgut-Verlages


Kindheit unterm Kirschenbaum
Ilija Trojanow: Der Weltensammler 31.05.2006 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Internetseite des Hanser Verlages


Der Weltensammler
An den inneren Ufern Indiens
Die Welt ist gross und Rettung lauert überall
Das Literarische Frühstück. 14.05.2006 um 11:00 Uhr

Rolf Appel erzählt aus seinem bewegten Verlegerleben.

 



Dieter Grell inszeniert Eric-Emmanuel Schmitts „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ 10.05.2006 um 20:00 Uhr

 

Homepage von Dieter Grell


Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
Joachim Friedrich: „4 1/2 Freunde“ und „Amanda X“ 22.04.2006 um 16:00 Uhr

Autorenlesung für Kinder ab neun Jahren.

 



Amanda X: Band 8
4 1/2 Freunde und die Spur der stinknden Socke
Kaltes Wasser
Ana-Lauras Tango
Tanja Dückers: Der längste Tag des Jahres. 22.03.2006 um 20:00 Uhr

Autorenlesung mit Gespräch

 



Himmelskörper
Literarisches Frühstück 12.03.2006 um 11:00 Uhr

Neuerscheinungen appetitlich!

 



Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt. 23.02.2006 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 



Die Vermessung der Welt
Die Vermessung der Welt
Ich und Kaminski
47. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels 2005/2006 18.02.2006 von 14:30 bis 18:30 Uhr

Kreisentscheid

 

Internetseite zum Vorlesewettbewerb


Till Sailer und Gudula Senftleben: Der junge Mozart. 04.02.2006 um 15:30 Uhr

Lesung mit Musik

 



Konzert für kleine Hände
Dagmar Dreke und Cat Lustig: "Erich Kästner lyrisch" 26.01.2006 um 20:00 Uhr

Lesung mit Klaviermusik

 



Dr. Erich Kästners Lyrische Hausapotheke
Herz auf Taille
Ein Mann gibt Auskunft
Juri Rytcheu: Der Mondhund 14.12.2005 um 20:00 Uhr

Autorenlesung (russisch/tschuktschisch/deutsch)

 

Juri Rytcheu wurde 1930 als Sohn eines Jägers auf der Tschuktschenhalbinsel im äußersten Nordosten Sibiriens geboren. Er ist der erste Schriftsteller dieses vergessenen Volkes mit zwölftausend Menschen und wurde mit seinen Romanen, wie „Traum im Polarnebel“, „Wenn die Wale fortziehen“ und „Die Suche nach der letzten Zahl“ zu einem berufenen Zeugen einer bedrohten Kultur, fußend auf einer schamanistisch-animistischen Religion.
In seinem neuen Buch „Der Mondhund“ erzählt Rytcheu die Geschichte des jungen Polarhundes Monder, dem es gelingt, bei Vollmond auf dem Tonstrahl seines Heulens in den Himmel zu fliegen und ein Stück vom Mond abzubeißen, wodurch er alle Tiere verstehen und ihre Gestalt annehmen kann. Voller Neugier und Lebenslust macht er sich auf, die Welt zu erkunden, aber in keiner Gestalt wird er wirklich glücklich, bis er den Menschen begegnet und ihrer Welt voller Gefahren und Verlockungen...
Juri Rytcheu wird von seiner Übersetzerin Antje Leetz begleitet, mit deren Hilfe er in einen le-bendigen Dialog mit dem Publikum treten wird.
„Es ist etwas ganz und gar Unwiderstehliches in Rytcheus Beschreibung der arktischen Jahreszeiten und Lichtverhältnisse.“ (L. Baier, Die Zeit)



Katja Gehrmann: Piraten und andere Grünschnäbel 03.12.2005 um 15:30 Uhr

Kreative Erzählzeit

 



Petra Oelker: 'Ich küsse Sie tausendmal'. Das Leben der Eva Lessing. 01.12.2005 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Die Hamburger Autorin Petra Oelker, Jahrgang 1947, weithin bekannt durch ihre historischen Kriminalromane, knüpft mit dem Lebensporträt Eva Lessings an ihre viel beachtete Biographie über Friederike Karoline Neuber an.
Eva Hahn heiratete als Zwanzigjährige 1756 den Seidenfabrikanten Engelbert König, mit dem sie sieben Kinder bekam. Als er 1769 auf einer Geschäftsreise verstarb, löste sein Freund Gotthold Ephraim Lessing das für diesen Fall gegebene Versprechen ein, sich um Witwe und Kinder zu kümmern, und aus tiefer Verbundenheit wurde schnell Liebe. Zur Hochzeit in Jork kam es jedoch erst im Oktober 1776, nachdem Eva fast vier Jahre lang allein und mit großem Sachverstand die König’schen Fabriken in Wien geleitet hatte. Gut ein Jahr später verlor Lessing seine ungewöhnlich starke Frau am Kindbettfieber – ein Schicksalsschlag, von dem er sich nie wieder
erholte. „Oelker hat einer außergewöhnlichen Liebe und einer beeindruckenden Frau ein Denkmal in Buch-form gesetzt – lesenswert und packend“, urteilte Björn Vasel im Stader Tageblatt. Zugleich führt das Buch anschaulich ins kulturelle Leben der Zeit ein.



Ich küsse Sie tausendmal
Jörg Pleva liest aus Franz Kafka "Bericht an eine Akademie" 21.11.2005 um 15:00 Uhr

 



David Chotjewitz: Das Abenteuer des Denkens. Roman über Albert Einstein. 19.11.2005 um 16:00 Uhr

Autorenlesung

 



Ferdinand Schlingensiepen: Dietrich Bonhoeffer 1906 - 1945. Eine Biographie. 17.11.2005 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Zwischen dem sechzigsten Jahrestag seiner Hinrichtung und seinem hundertsten Geburtstag ist in diesem Herbst eine neue Biographie über Dietrich Bonhoeffer erschienen, die den Menschen,
Schriftsteller, Theologen und Widerstandskämpfer meisterhaft in zeithistorischen Bezügen darstellt und lebendig werden lässt. Die Schilderung von Bonhoeffers ungewöhnlichem Lebensweg zeichnet sich einerseits durch die Verwendung zahlreicher neuer Quellen und Forschungsergebnisse und andererseits durch die Nähe des Autoren zum Thema aus:
Der 1929 geborene Ferdinand Schlingensiepen verbrachte entscheidende Jahre seiner Kindheit in einem illegalen Seminar der Bekennenden Kirche. Nach dem Krieg war er eng mit Bonhoeffers Freund und erstem Biographen Eberhard Bethge verbunden. 1972 rief er den Internationalen Bonhoeffer-Kongreß ins Leben.
Da Dietrich Bonhoeffer die Musik der Romantik liebte und fast täglich spielte, wird die Lesung von der Pianistin Gudula Senftleben mit Kompositionen von Fanny Hensel (geb. Mendelssohn) ausgestaltet, deren 200. Geburtstag auf den 14. November dieses Jahres fällt.



Dietrich Bonhoeffer 1906 - 1945
Christa Laas: Konrad Säbelzahn lernt zaubern. 12.11.2005 um 10:30 Uhr

Autorenlesung

 



Amin Maalouf: Die Spur des Patriarchen. 03.11.2005 um 20:00 Uhr

Autorenlesung in französischer und deutscher Sprache

 

Amin Maalouf, 1949 im Libanon geboren, lebt seit 1976 als Journalist und Schriftsteller in Frankreich. Er bereiste über sechzig Länder und gilt als anerkannter Spezialist für Fragen der arabischen Welt und der Beziehungen zwischen Orient und Okzident. Zu seinem literarischen Werk zählen sieben Romane und ein Opernlibretto.
Die Familiensaga “Die Spur des Patriarchen“ schildert das Schicksal seiner Sippe: Ursprünglich ein Nomadenstamm aus der Wüste zwischen Syrien und Arabien, war sie im Libanon sesshaft geworden, wo sie ihre weitere Entwicklung zwischen orientalischer Tradition und zunehmenden westlichen Einflüssen nahm. „Eine wundervolle Familiensaga, die Mitte des 19. Jahrhunderts in einem kleinen Dorf zwischen Beirut und Damaskus beginnt, um ein Jahrhundert später in Massachusetts zu enden.“ (Le Magazine Littéraire)
Amin Maalouf spricht französisch. Die entsprechenden deutschen Passagen des Romans werden von der Schauspielerin Ruth Meyer vorgetragen, das sich an die Lesung anschließende Gespräch von Christine Baer übersetzt.



Die Spur des Patriarchen
Klaas Huizing: Frau Jette Herz 05.10.2005 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

„Mein Gott. Diese Hände! Als seien sie aus dem Paradies geschmuggelt worden.“ Als der Philosoph Ernst Friedrich Schleiermacher Ende des 18. Jahrhunderts erstmals im berühmten Salon von Henriette Herz zu Gast ist, weiß sie es sofort: Er ist der Mann, auf den sie immer gehofft hat. Jette ist eine der schönsten und gebildetsten Frauen ihrer Zeit. In ihrem Salon treffen sich Gäste aus Politik, Kunst und Gelehrtenwelt. „Wer den Gendarmenmarkt und Madame Herz nicht gesehen hat, der hat Berlin nicht gesehen.“ Doch ihre große Liebe zu Schleiermacher bleibt unerfüllt. Sie, auffallend groß und üppig, und er, klein und leicht verwachsen, ziehen sofort den Spott der Berliner Karikaturisten auf sich. Dem ist Schleiermacher nicht gewachsen. Jette jedoch, seine Geistes- und Seelenverwandte, setzt das Konzept der romantischen Freundschaft konsequent um und bleibt ihm treu. „Frau Jette Herz“ ist das einfühlsame Porträt einer faszinierenden Frau, die sich den Grenzen ihrer Zeit im Denken bereits widersetzt, aber in ihren Gefühlen noch unterwirft.

Klaas Huizing, 1958 in Nordhorn geboren, erlangte mit seinem Bestseller „Der Buchtrinker“ und seinem Kant-Roman „Das Ding an sich“ nicht nur großes Ansehen bei der Kritik, sondern wurde auch einem breiteren Publikum bekannt. Der Autor lehrt an der Universität Würzburg.



Frau Jette Herz
Harry-Potter-Tag mit Gewinnspiel 01.10.2005 bis 01.10.2005 von 06:00 bis 18:00 Uhr

 

Heute erschien die lang erwartete deutsche Ausgabe des sechten Bandes der Harry Potter-Abenteuer: "Harry Potter und der Hallbblutprinz".
Neben kleineren Überraschungen besteht die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel zur geheimen Welt der Drachen teilzunehmen. Lasst Euch überraschen! Es gibt tolle Gewinne! Die Ziehung der Gewinner erfolgt um 17.00 Uhr und wer das richtige Lösungswort angegeben hat und an der Verlosung teilnimmt, bekommt auf jeden Fall einen Preis.
Heute morgen waren die ersten Besucher bereits um 6.00 Uhr im Geschäft. Es gab auch die Möglichkeit, sich mit Keksen, Muffins, einem Saft oder Wasser zu stärken.



Rolf Appel: „Die Hoffnung hat zwei Brüder“ 16.09.2005 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Rolf Appel, Jahrgang 1920, wurde 1945 im zerstörten Hamburg selbständiger Verleger und arbeitete als solcher mit Max Tau und Lew Kopelew zusammen. Als Autor schrieb er neben Sachbüchern und zahlreichen Zeitschriftenartikeln Lyrik und erzählende Prosa. Er ist Träger der Matthias-Claudius- und Bernhard-Beyer-Medaille, des Lessing-Ringes und erhielt darüber hinaus den Cicero-Rednerpreis.
Nachdem Rolf Appel Kopien der Gerichtsprotokolle über den Treblinka-Prozess eingesehen und sich ihm die Möglichkeit geboten hat, mit einem Teilnehmer des Warschauer Aufstandes zu sprehen, entsteht das Buch „Die Hoffnung hat zwei Brüder“. Bei einer nächtlichen Aktion der SS sieht sich ein jüdischer Vater gezwungen, einen seiner beiden Söhne auszuliefern. Er entscheidet sich für den stärkeren, der, ebenso wie er selbst, Konzentrationslager und Widerstand überlebt. Trotzdem bleibt die bohrende Frage der Schuld.

Die Lesung fand im Zusammenwirken mit der Johannis-Loge „Friederike zur Unsterblichkeit“ i. O. Stade statt, die im September ihr 160. Stiftungsfest beging. Der Inhaber unserer Buchhandlung von 1902 bis 1966, Heinrich Bremer, war seit 1913 Logenbruder. In einem begleitenden Sonderschaufenster wurden neben den Werken von Rolf Appel, der der Hamburger Loge „Die Brückenbauer“ angehört, auch zahlreiche Bücher zum Thema Freimaurerei ausgestellt.



Dieter Grell: "Thomas Mann: Der Zauberberg" 08.09.2005 um 20:00 Uhr

Inszenierung

 

Nach seinen beeindruckenden Aufführungen von Hesses „Steppenwolf“ und Kafkas „Brief an den Vater“ inszenierte der Herforder Schauspieler Dieter Grell eingedenk des 50. Todestages Thomas Manns den „Zauberberg“ im Rahmen unserer Schaumburg-Variationen. Es war trotz der sommerlichen Wärme ein inspirierender Abend. Dieter Grell gelang innerhalb von gut neunzig Minuten das Meisterstück, die Figur des Hans Castorp lebendig werden zu lassen.

Internetseite von Dieter Grell


Der Zauberberg
Der Zauberberg
Der Zauberberg
Silke Urbanski: Safrantod 03.09.2005 um 11:00 Uhr

Signierstunde

 

Am Donnerstag, den 28. April 2005, las Silke Urbanski im Rahmen unserer Schaumburg-Variationen vor einem sehr interessierten Publikum aus ihrem neuesten Roman. Die im 14. Jahrhundert spielende Geschichte führt den Leser auch in das historische Stade. Nun war Frau Urbanski noch einmal bei uns zu Gast, um ihr Buch zu signieren. Eine selbstgemachte mittelalterliche Spezialität, Safrankekse, wurden vom interessierten Publikum gerne gegessen.
Silke Urbanski, 1964 in Hamburg geboren, ist promovierte Historikerin. Sie arbeit als Lehrerin und als Lehrbeauftragte an der Universität Ham-burg. Im Verlag Die Hanse erschien von ihr bereits eine Biographie über Geseke Cletzen, die im 15. Jahrhundert das Ilsabeenhaus stiftete - eine Wohnstätte für Frauen, die ohne religiöse Verpflichtung zusammen leben wollten.



Safrantod
Geseke Cletzen
Ruth Meyer liest aus Jan Weiler: Maria, ihm schmeckt's nicht! 09.06.2005 um 20:00 Uhr

Lesung mit italienischem Imbiss

 

„Als ich meine Frau heiratete, konnte ihre süditalienische Familie leider nicht dabei sein. Zu weit, zu teuer, zu kalt. Schade, dachte ich und öffnete ihr Geschenk. Zum Vorschein kam ein monströser Schwan aus Porzellan mit einem großen Loch im Rücken, in das man Bonbons füllt. Menschen, die einem so etwas schenken, muss man einfach kennen lernen.“
Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Chefredakteur des Süddeutsche Zeitung Magazins. Seine Geschichten von der angeheirateten italienischen Großfamilie – seit 72 Wochen ununterbrochen auf der Gong Bestsellerliste - sind warmherzig und witzig. „Wer noch keine italienischen Verwandten hat, wird nach der Lektüre unbedingt welche haben wollen“, so Axel Hacke.
Die Schauspielerin Ruth Meyer, Jahrgang 1970, hat ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover absolviert. Sie besitzt eine umfangreiche Bühnen-, Film-, und Fernseherfahrung. Im letzten Jahr war sie zum Beispiel in der Serie „Doppelter Einsatz“ zu sehen. Ruth Meyer las abwechslungsreich und gab den Textabschnitten Lebendigkeit.
Während der Pause, die wegen des guten Wetters auf der Straße verbracht werden konnte, gab es Antipasti der Firma Creme Fresh, Mineralwasser und Rotwein.



Maria, ihm schmeckt's nicht
Titus Müller: Die Brillenmacherin. 19.05.2005 um 20:00 Uhr

Autorenlesung mit Musik

 

Titus Müller, geboren 1977 in Leipzig, hat Neuere deutsche Literatur, Mittelalterliche Geschichte und Publizistik in Berlin studiert. Mit dem soeben erschienenen Buch „Die Brillenmacherin“ legt er seinen vierten historischen Roman in der Aufbau-Verlagsgruppe vor.
Die Kunst des Brillenmachens, das schwierige Linsenschleifen aus unregelmäßigem Glas und kunstvolle Schnitzen feiner Holzgestelle, beherrschen Ende des 14. Jahrhunderts nur wenige Meister in Europa. Als Herren über die Sehkraft besitzen sie große Macht, die sich der Erzbischof von Canterbury, Courtenay, zunutze machen will, um den Geheimbund der für Vernunft und Wissenschaft kämpfenden Bedeckten Ritter zu zerschlagen. Da der Brillenmacher Elias Rowe nicht bereit ist, Courtenay zu unterstützen, wird er ermordet. Seine junge Witwe Catherine eignet sich das Handwerk an und gerät mitten in den Machtkampf zwischen Erzbischof und Geheimbündlern. Catherine muss sich für eine Seite entscheiden. Erst mit Hilfe einer epochemachenden Erfindung, die ihr ganzes optisches Können fordert, kann sie sich in der Welt der Männer behaupten.
Titus Müller wird von Sören Wendt auf der Böhmischen Wanderharfe begleitet.



Der Kalligraph des Bischofs
Die Priestertochter
Die sieben Häupter
Silke Urbanski: Safrantod. 28.04.2005 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 



Safrantod
Geseke Cletzen
Kari Köster-Lösche: Mit der Flut kommt der Tod. 14.04.2005 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Die 1946 in Lübeck geborene Kari Köster-Lösche las aus ihrem im Februar 2005 erschienenen Roman "Mit der Flut kommt der Tod". Die Zuhörerschaar lernte den Wasserbauinspektor Sönke Hansen kennen und verfolgte seine Bemühungen im Jahre 1894 die Bewohner der Hallig Nordmarsch-Langeness von der Errichtung eines Steindeiches zu überzeugen. Als während seines Aufenthalts auf der Hallig ein Toter an Land geschwemmt wird, wird seine Mission dadurch noch noch schwerer und Sönke Hansen wird unfreiwillig zum Ermittler in einem Mordfall.
Nach der Lesung gab es wie immer Gelegenheit zum Gespräch und mit Eifer signierte Frau Köster-Lösche erworbene Bücher sowie mitgebrachte Lesezeichen mit von ihr gestalteten maritimen Motiven.



Mit der Flut kommt der Tod
Die Hakima
Die Rückkehr der Hakima
Die Heilerin von Alexandria
Die Hexe von Tondern
Harri Nykänen: Raid und der Legionär 15.03.2005 um 20:00 Uhr

 

Auf Einladung der Deutsch-Finnischen Gesellschaft e.V. stellte der in Helsinki lebende Harri Nykänen seinen Kriminalroman „Raid und der Legionär“ vor, der im Mai vergangenen Jahres im Grafit Verlag erschienen ist. Die Übersetzerin Regine Pirschel, die bereits den vierten Roman des Autoren ins Deutsche übertragen hat, begleitete ihn auf seiner Lesereise, um die deutschsprachigen Abschnitte vorzutragen.
Nach einem erfolgreichen Einbruch in ein Anwaltsbüro bittet der Tresorknacker Kukkamaas den sympathischen Gangster Raid, seinem Tipp-Geber Lauri Lehtinen den ausgemachten Anteil der Beute zu überbringen. Doch Raid findet Lauri tot auf – offensichtlich ermordet. Raid macht sich auf die Suche nach dem Erben des Toten, den berüchtigten „Legionär“, nach welchem zeitgleich die Polizei als Verdächtigen in einem anderen Mordfall fahndet.
Die ermittelnden Beamten, der wortkarge Kommissar Jansson und sein lebensfroher Partner Huusko, staunen, dass der Fall Lauri Lehtinen - offenbar auf allerhöchsten Befehl - zwei Kollegen übertragen wird, beide Zöglinge von Alaniemi, dem Spitzenkandidaten für das Amt des Innenministers. Als dann auch noch der Gerichtsmediziner Lauri Lehtinen einen natürlichen Tod bescheinigt, werden sie misstrauisch und beschließen, auf eigene Faust zu ermitteln.
Und Raid? Dem ist es inzwischen gelungen, den „Legionär“ aufzuspüren...
Ein interessanter Abend, der besonders durch intensive Gespräche gekennzeichnet war in denen der Autor über seine Arbeit als Journalist und Autor berichtete.

Homepage des Grafit-Verlages


Raid und der Legionär
Raid und der Brandstifter
Schwärzer als ein schwarzes Schaf
Raid und der dumme Junge
Hans Kurig: Homer an der Elbe (J.H.Voß) 10.03.2005 um 20:00 Uhr

Lesung

 

Johann Heinrich Voß, geboren 1751 in Sommerstorf (heute zum Landkreis Müritz gehörend), war, obwohl er aus einfachen Verhältnissen stammte, bereits als Fünfzehnjähriger Hauslehrer in Ankershagen. Nach 1772 studierte er Theologie, dann Philologie und Philosophie in Göttingen. Hier hatte er unter anderem Kontakt zu H.C. Boie, L.C.H. Hölty und Matthias Claudius. Er war Mitbegründer des „Göttinger Hains“ und Herausgeber verschiedener Musen-Almanache. Bevor Johann Heinrich Voß nach 1802 Privatgelehrter wurde - zunächst in Jena, später in Heidelberg, wirkte er 1778 als Rektor in Otterndorf und anschließend als Leiter der Lateinschule in Eutin.
Voß schuf eine Reihe von lyrisch-epischen Dichtungen, in denen ein inniges Naturgefühl, aufgeklärter Protestantismus und sozialkritische Tendenzen ihren Niederschlag finden. Bis heute unübertroffen ist seine Übersetzung der Homer’schen Odyssee.
Hans Kurig, ehemals Lehrer am Johanneum, schildert in seinem kurzweiligen Buch die Entstehung dieser Übertragung und ihre Wirkung auf die Zeitgenossen. Ebenso ist von der Faszi-nation die Rede, die das literarische Hamburg auf den jungen Dichter Voß ausübte. So entsteht ein Bild Hamburgs als Stadt der Poesie und der Liebe.

Der Autor wird vorab über die Verfassung des im Hellmut Saucke Verlag erschienenen Textes als Produkt seiner Buchliebhaberei berichten.



Roman Bunka, Claudia Ott, Hermann Wiedenroth: Tausendundeine Nacht 02.03.2005 um 20:00 Uhr

Lesekonzert mit orientalischem Essen

 



Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels 26.02.2005 bis 26.02.2005 von 14:30 bis 18:30 Uhr

Kreisentscheid

 

Während es draußen winterlich kalt war, hatten sich am heutigen nachmittag 7 Mädchen und ebensoviele Jungen der sechsten Klassen in den Räumen der Buchhandlung Friedrich Schaumburg in Stade eingefunden, um in zwei Gruppen jeweils einen Kreissieger bzw. eine Kreissiegerin beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels zu ermitteln. Sie alle hatten bereits den Schulwettbewerb im vergangenen Dezember für sich entscheiden können, nun galt es, diejenigen zu ermitteln, die sich mit weiteren Gewinnern beim Bezirksentscheid im März oder April messen werden. Nachdem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Abschnitt aus einem selbstgewählten Buch vorgelesen hatten, gab es zunächst eine große Pause, in der sich alle Vorlesekünstler und die ca. 70 "Daumendrücker" mit einem Glas Wasser oder Saft und einigen süßen Sachen stärken konnten. Im zweiten Abschnitt wurde fortlaufend aus dem Buch "Das Gold des Skorpions" von Jürgen Banscherus vorgelesen. Um 17.45 Uhr schließlich standen die Gewinner fest. Allen Teilnehmern wurden Teilnahme-Urkunden und das oben erwähnte Buch ausgehändigt. Die zwei Gewinner, Alessia Husfeldt aus Hammah (Porta-Coeli-Schule, Himmelpforten) und Luca Lüneburg aus Buxtehude (Halepaghen-Schule, Buxtehude) gewannen darüber hinaus noch jeweils einen Bücherscheck im Wert von € 10,00.
Heide Koller-Duwe und Sebastian Duwe von der Buchhandlung Schaumburg bedankten sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement und wünschten allen weiterhin viel Freude am Lesen.

Mehr Informationen zum Wettbewerb


Rafik Schami: Die dunkle Seite der Liebe. 02.02.2005 um 20:00 Uhr

Erzählzeit

 

Homepage des Hanser-Verlages
Homepage von Rafik Schami


Die dunkle Seite der Liebe
Balladen und Lieder ohne Worte 20.01.2005 um 20:00 Uhr

 



John Griesemer: Niemand denkt an Grönland. 26.11.2004 um 20:00 Uhr

Autorenlesung in englischer und deutscher Sprache

 



Niemand denkt an Grönland
Niemand denkt an Grönland. marehörbuch
Rausch
Ulrich Schaffer: Vom Wunder in uns. 10.11.2004 um 19:30 Uhr

Vortrag und Gespräch

 



Ich teile den Mond mit Dir
Die ineere Stimme
Robert Schneider: Kristus. Das unerhörte Leben des Jan Beukels. 04.11.2004 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 



Kristus. Das unerhörte Leben des Jan Beukels
Schlafes Bruder
Die Unberührten
Unda Hörner. Die "Stader Uhl" stellt sich vor 07.10.2004 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 



Felicitas Mayall: Nacht der Stachelschweine. 30.09.2004 um 20:00 Uhr

Autorenlesung mit kulinarischem Rahmen.

 



Nacht der Stachelschweine
Nacht der Stachelschweine
Wie Krähen im Nebel
Thomas Einfeldt: Die Tochter des französischen Gesandten. 22.09.2004 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 



Die Tochter des französischen Gesandten
Störtebekers Kinder 1
Störtebekers Kinder 2
Eckart Kleßmann: Georg Philipp Telemann. 17.06.2004 um 20:00 Uhr

Vortrag und Lesung mit Musik

 



Georg Philipp Telemann
Bernd Schroeder: Mutter & Sohn 13.05.2004 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Im Zentrum des neuen Romans „Mutter & Sohn“ steht Johannes, ein durchschnittlich begabter Architekt, Mitte Fünfzig, der sich in einer schweren Krise befindet: Vor vier Wochen hat ihn seine Lebensgefährtin Lisa verlassen, und seine Firma will ihn ins Zweigwerk nach Brasilien abschieben. Während Johannes versucht, diese ungewollten Veränderungen als Chance zu begreifen, meldet sich seine Mutter und erzwingt einen Besuch, der ihn mit ihrer aktuellen Lebenssituation konfrontiert.
Bernd Schroeder fokussiert die Beziehung zwischen Mutter und Sohn, ohne dass eine der beiden Personen ihr Gesicht verliert. „Dass er zwei, die sich so böse nerven, so liebevoll beschreiben kann, ist ein kleines Wunder. Es bewirkt, dass man dauernd Partei ergreifen will, aber nicht weiß, für wen. Weil man will, dass beide glücklich werden. Lebenslänglich.“ (Angela Wittmann in der Brigitte 5/2004)



Mutter und Sohn
Die Madonnina
Rudernde Hunde
Mutter & Sohn
Elke Loewe: Simon der Ziegler. 22.04.2004 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Gründerzeit - Hamburg wächst und wächst. Der Bedarf an haltbarem Baumaterial für die Wohn- und Geschäftshäuser ist groß, so dass eine Blütezeit der Ziegeleien auf dem Land beginnt: Gebrannte Ziegel aus Kehdinger Ton werden zu Tausenden über die Elbe in die nahegelegene Stadt gebracht. Diese Aufbruchstimmung nutzt auch Georg Tomwörden, der auf dem Boden seines Nachbarn Julius einen Ofen baut. Als Gegenleistung soll Julius Georgs Tochter Rieke zur Magd und später auch zur Frau bekommen. Das Mädchen jedoch hat sich längst in den Ziegeleiarbeiter Simon verliebt, den Taugenichts mit feuerrotem Haar.
Nach den erfolgreichen Romanen „Rosenbowle“, „Teufelsmoor“ und „Herbstprinz“ legt Elke Loewe mit diesem historischen Familiendrama erneut ein Buch vor, dessen Handlung in unserer norddeutschen Region spielt, hier in den Elbmarschen.
Die Autorin, die am Rönndeich lebt, arbeitet seit langem auch für das Fernsehen. So schrieb sie das Buch für den einzigen plattdeutschen Tatort „Watt Recht is, mutt Recht blieven“ und erdachte die auf dem Deich philosophierenden Zeichentrickschweine Piggeldy und Frederick für das Sandmännchen.
Elke Loewe las am Vorabend zum „Welttag des Buches“ (23. April) zum ersten Mal in Stade.



Simon, der Ziegler
Herbstprinz
Teufelsmoor
Die Rosenbowle
Der Salzhändler
Uli und Bruni Ditzen: Mein Vater und sein Sohn. 18.03.2004 um 20:00 Uhr

Lesung aus dem Briefwechsel

 

Einmal wöchentlich wechseln ein Vater und sein ältester Sohn, der sich 25 Kilometer von zu Hause in Templin/Uckermark auf dem Gymnasium befindet, zwischen 1940 und 1946 einen Brief. Überwiegend handelt es sich um längere Texte des Vaters, aber allmählich nehmen die Antworten des Sohnes an Umfang und Gehalt zu, so dass ein starkes, inniges Verhältnis zwischen beiden deutlich wird. Die Briefe geben Szenen des Alltags wieder, erzählen von Kleintierzucht und schriftstellerischer Arbeit ebenso wie von dem oft nur scheinbar ländlichen Frieden und den Folgen des Bombenkrieges im fast zerstörten Berlin. Bei den Autoren der Korrespondenz handelt es sich um Rudolf Ditzen, besser bekannt als Hans Fallada (1893-1947), und seinen 1930 geborenen Sohn Ulrich (Uli), der die Briefe erst nach dem Tod seiner Mutter Anna 1990 im Nachlaß entdeckte. „Mit diesem Briefwechsel hat mein Vater sich mir wiedergegeben, über ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod.“
Uli Ditzen, der nach einem Studium der Rechtswissenschaft seit 1966 als Anwalt mit dem Schwerpunkt Handels- und Wirtschaftsrecht tätig ist, trug einzelne Texte gemeinsam mit seiner Frau Bruni als „Zwei-Rollen-Lesung“ vor. Eine Auswahl der Korrespondenz ist im Berliner Aufbau-Verlag erschienen.



Mein Vater und sein Sohn
Anatol Regnier: Du auf deinem höchsten Dach. 08.03.2004 um 20:00 Uhr

Tilly Wedekind und ihre Töchter. Eine Familienbiographie. Autorenlesung mit Gesang

 

Der Gitarrist und Schriftsteller Anatol Regnier, 1945 als zweites Kind von Pamela Wedekind und Charles Regnier geboren, zeichnet in seiner atmosphärisch dichten Biographie, für die er erstmals das Familienarchiv auswerten konnte, ein Psychogramm dreier Frauen zwischen künstlerischem Anspruch und Lebensangst.
Frank Wedekind (1864–1918), der umstrittenste Dramatiker seiner Zeit, lernt 1905 die 19jährige Tilly Newes kennen, die er ein Jahr später heiratet. Für Tilly wird die Ehe zur Qual, aus der sie sich durch zwei Selbstmordversuche zu befreien sucht. Nach dem Tod Wedekinds widmet die erst 32jährige sich wieder den eigenen schauspielerischen Ambitionen, immer unter Berücksichtigung des Wedekindschen Werkes, und unterhält wechselnde Beziehungen, darunter eine mehrjährige zu dem Lyriker Gottfried Benn. Derweil verkehren ihre Töchter in der Künstlerbohème der 20er Jahre. Zu ihrem engsten Freundeskreis zählen Erika und Klaus Mann sowie Gustaf Gründgens. Während Kadidja den Mann-Kindern in der Zeit des Nationalsozialismus in die Emigration nach Amerika folgt, bleiben ihre Mutter und Schwester in Deutschland, was zum inneren Bruch in der Familie führt.
Anatol Regnier las einzelne Abschnitte seines Buches, gab offen Auskunft über die Familie und rundete den Abend durch zur Gitarre gesungene Lieder seines Großvaters ab.



Du auf deinem höchsten Dach
45. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels 21.02.2004 von 15:00 bis 18:00 Uhr

Kreisentscheid Stade

 

Zwölf Schülerinnen und ein Schüler hatten sich für den Kreisentscheid beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels in den Schulen qualifiziert. Im ersten Teil des heutigen Nachmittages lasen die Kinder aus ihren vorbereiteten Büchern. Nach einer Pause, in der es eine kleine Stärkung und ein Getränk gab, wurde fortlaufend aus dem Buch "www.olloswelt.de" gelesen. Gegen 18.00 Uhr stand die Siegerin fest: Simone Hellkamp von der Orientierungsstufe Horneburg wurde von der sechsköpfigen Jury, in der auch zwei Schüler mitwirkten, zur besten Vorleserin des heutigen Tages gekürt. Neben einer Siegerurkunde erhielt sie einen Büchergutschein im werte von 10,00 Euro.

weitere Informationen zum Vorlesewettbewerb


Salim Alafenisch 19.02.2004 um 20:00 Uhr

Erzählabend wie im Beduinenzelt

 

Salim Alafenisch wurde 1948 als Sohn eines Beduinenscheichs in der Negev-Wüste geboren.
Als Kind hütete er die Kamele seines Vaters, mit vierzehn Jahren lernte er lesen und schreiben. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Nazareth und einem einjährigen Aufenthalt am Princeton College in London studierte Alafenisch Ethnologie, Soziologie und Psychologie an der Universität in Heidelberg, wo er heute als freier Schriftsteller lebt. Zu seinen bekanntesten Veröffentlichungen gehören „Der Weihrauchhändler“ und „Die Nacht der Wünsche“. Bei zahlreichen Auftritten, auch im Rundfunk und Fernsehen, pflegt er die Tradition der orientalischen Erzählkunst, mit der er in seiner Jugend aufwuchs.

Von seiner Mutter wurde er in die Kunst des Erzählens eingeführt. Im Scheichzelt seines Vaters, in dem die Gäste mit gewürztem Kaffee empfangen wurden, nahm er die Traditionen seines Stammes in sich auf und trägt sie nun weiter in unsere Welt, in der die Zeit zum Erzählen vermeintlich fehlt und wir deshalb das Zuhören verlernen.
„Seine Geschichten sind glänzende Perlen in einer langen Kette ohne Anfang und Ende“, schreibt der Rheinische Merkur

Salim Alafenisch begeisterte die große Zahl der Zuhörerinnen und Zuhörer duch seine eindrucksvollen, nachdenklichen und oft sehr humorvollen Geschichten. Dabei bewies das Publikum so viel Freude am Zuhören, dass Salim Alafenisch bereits nach Beedigung der Veranstaltung noch eine Geschichte anhängen konnte.

Mehr Informationen zu Salim Alafenisch


Das versteinerte Zelt
Der Weihrauchhändler
Das Kamel mit dem Nasenring
Dr. Michael Sostmann 12.02.2004 um 20:00 Uhr

Lebenskrisen und ihre Wider-spiegelung im Märchen. Eine tiefenpsychologische Deutung

 



Dr. Michael Sostmann 05.02.2004 um 20:00 Uhr

Lebenskrisen und ihre Wider-spiegelung im Märchen. Eine tiefenpsychologische Deutung

 



Dr. Michael Sostmann 22.01.2004 um 20:00 Uhr

Lebenskrisen und ihre Widerspiegelung im Märchen. Eine tiefenpsychologische Deutung.

 



"Hier stehe ich - Martin Luther" 04.12.2003 um 20:00 Uhr

Lesung und Gespräch mit Friedrich Schorlemmer

 

1517 schlug der Mönch und Professor für Moralphilosophie Martin Luther 95 Thesen wider die päpstliche Ablasspraxis an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg. Die Auswirkungen dieses Protestes waren gewaltig. Ein erbitterter Rechts- und Glaubensstreit entzündete sich, in dessen Verlauf Luther exkommuniziert und für vogelfrei erklärt wurde. Sein Kampfgeist aber war ungebrochen, und unter dem Schutz von Kurfürst Friedrich dem Weisen lebte er zunächst auf der Wartburg, wo er das Neue Testament übersetzte. Nach Wittenberg zurückgekehrt, widmete Luther sich dem Aufbau der protestantischen Kirche. 1525 gründete er durch die Heirat mit der ehemaligen Nonne Katharina von Bora einen Hausstand, der für Jahrhunderte zum Vorbild des evangelischen Pfarrhauses wurde. Luthers Ideen, aber auch seine Irrtümer bedenkend, führt Schorlemmer uns vor Augen, wieviel Erkenntnis, Trost und Ermutigung die Schriften des Reformators den Lesern heute noch geben können.
Friedrich Schorlemmer, Jahrgang 1944, ist seit 1978 als Dozent und Prediger in der Lutherstadt Wittenberg tätig. Er engagierte sich aktiv in der oppositionellen Bürgerbewegung der DDR und wurde Mitbegründer des Demokratischen Auf-bruchs, wofür er u. a. 1993 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde.

Mit ansteckender Begeisterung plauderte Friedrich Schorlemmer über den Menschen Martin Luther. Er ließ dabei die Irrtümer nicht unerwähnt, stellte jedoch die großen Leistungen dieses Mannes in den Vordergrund. Kurze gelesene Passagen aus dem neuen Buch kommentierte der Autor immer wieder mit interessanten Details, so dass viele Zuhörer Lust bekammen, sich auch nach der Veranstaltung mit der Person Martin Luthers zu beschäftigen.



Hier stehe ich - Martin Luther
Nicht vom Brot allein
Absturz in die Freiheit
Die Bibel für Eilige
Vorlesen zum Advent 29.11.2003 um 15:30 Uhr

 



Was schenke ich meinem Kind? 25.11.2003 um 19:00 Uhr

Vorstellung ausgewählter Kinder- und Jugendbücher

 



Sten Nadolny: Ullsteinroman 12.11.2003 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Aufgewachsen in der Papiergroßhandlung seines Vaters, wagte Leopold Ullstein den Sprung nach Berlin, um eine Zeitung zu gründen. Als dem Betrieb im Jahre 1903 ein Buchverlag angegliedert wurde, war der Grundstein zu einem modernen Medienkonzern gelegt. So schrieb Arthur Koestler: „Das Haus Ullstein war eine politische Macht und gleichzeitig die Verkörperung des fortschrittlichen und kosmopolitischen Geistes der Weimarer Republik... Ihr Motto war politischer Liberalismus und moderne Kultur.“ Werke von Autoren wie Brecht, Zuckmayer, Horváth, Feuchtwanger, Heinrich Mann und Erich Maria Remarque wurden bei Ullstein verlegt, darunter 1929 der Roman „Im Westen nichts Neues“, der eine Millionenauflage erreichte. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurde die Familie ins Exil getrieben und das Unternehmen als „Deutscher Verlag“ mit „linientreuen“ Publikationen fortgeführt.
Das Leben der Ullsteins spiegelt ein Stück deutscher Wirtschafts-, Demokratie- und Pressegeschichte wider. Aus Anlass des hundertjährigen Bestehens des Buchverlages beleuchtet Sten Nadolny, der 1983 den Weltbestseller „Die Entdeckung der Langsamkeit“ verfasste, in einem umfangreichen Roman Leben und Wirken, Aufstieg, Glanz und Untergang der ehrgeizigen, einfallsreichen Verlegerfamilie Ullstein.
Schon durch die wenigen Auszüge, die der Autor an diesem Abend las, wurde die Größe des Romans deutlich: Sich an historischen Personen orientierend gelingt es Sten Nadolny, eine abwechslungsreiche und dennoch erzählerisch freie Handlung aufzubauen. Mit liebevoller Distanz zu seinen Protagonisten und vielfach subtil hervorbrechendem Humor schildert Nadolny das Leben einer deutschen Verleger-Familie.



Ullsteinroman
"Harry Potter und der Orden des Phönix" erscheint! 08.11.2003 bis 08.11.2003 von 06:00 bis 18:00 Uhr

mit Zauberer Hendrik ab 15:30 Uhr

 

Schon beim Öffenen der Ladentür um 6.00 Uhr morgens betraten die ersten Harry-Potter-Fans das Geschäft. Nur wenig später erschien als Harry verkleidet ein kleiner Zauberer. So begann ein sehr lebendiger Tag mit durchweg gut gelaunten Kunden, die sich alle sichtlich auf das neue Schuljahr von Harry, Ron und Hermine freuten. Einige begannen noch in der Buchhandlung mit der Lektüre. Am Nachmittag wurde es dann noch einmal spannend, als der Zauberer Hendrik vor gut zwanzig Kindern und zahlreichen Erwachsenen verschiedenste Zaubertricks vorführte. So wurde aus dem Erstverkauftag des fünften Bandes "Harry Potter und der Orden des Phönix" von Joanne K. Rowling ein abwechslungsreicher und erfolgreicher Tag.



Mascha Rolnikaite: Ich muss erzählen 04.11.2003 um 20:00 Uhr

Autorenlesung und Gespräch

 

Mascha Rolnikaite, Tochter eines Rechtsanwalts, ist dreizehn Jahre alt, als die Deutschen im Juni 1941 die litauische Hauptstadt Wilna besetzen. So ungeheuerlich sind die Veränderungen, die sie erleben muss, dass sie beginnt, darüber Tagebuch zu führen. Im Ghetto, das drei Monate später errichtet wird, tragen die Mitmenschen dem Mädchen ihre eigenen Geschichten zu, wodurch sie zur Chronistin wird. Auf Anraten ihrer Mutter lernt Mascha die Aufzeichnungen auswendig – ein nützliches Gedächtnistraining, wie sich später zeigen wird. Mit der Auflösung des Wilnaer Ghettos im September 1943 wird Mascha ins KZ Strasdenhof bei Riga deportiert, von wo sie im Herbst 1944 ins KZ Stutthof bei Danzig kommt. Während der gesamten Zeit ihrer Inhaftierung führt sie das Tagebuch fort, zum Teil auf Stücken zerrissener Zementsäcke. Es endet erst mit der Evakuierung des Lagers. Außer ihrer Mutter und den jüngeren Geschwistern hat Mascha Rolnikaite weitere fünfundvierzig Angehörige verloren.

Die Begegnung mit dieser Autorin ist ein besonderes Erlebnis: Die leuchtenden Augen, mit denen Sie als dreizehnjährige dem Leser ihres Tagebuches "Ich muss erzählen", erschienen im Kindler Verlag, vom Umschlag des Buches entgegenblickt, haben nichts von ihrer Leuchtkraft verloren. Auch die Art und Weise, wie sie die vorbereiteten Texte auf Jiddisch liest und später alle Fragen ausführlich und bereitwillig beantwortet, versetzen die Zuhörer in Erstaunen. Wie selbstverständlich berichtet Sie von grausamer Gewalt, von den Entbehrungen des Lagerlebens und von der Willkür der Machthabenden. Für Mascha Rolnikaite bedeutet ihr eigenes Überleben Verpflichtung, anderen Überlebenden und vor allen Dingen den Nachgeborenen aus ihrem Leben zu erzählen, um gegen den Hass der Menschen aufeinander zu sprechen.

Mascha Rolnikaite wurde von vier Schülerinnen des Vincent-Lübeck-Gymnasiums unterstützt, die einzelne Abschnitte des Tagebuchs auf deutsch lasen. Das Mitwirken der jungen Frauen vermittelte sehr anschaulich einen Eindruck vom Alter der Mascha, als Sie das Leben in den Arbeits- und Konzentrationslagern über sich ergehen lassen musste.



Ich muss erzählen
Hermann Vinke: "Cato Bontjes van Beek: Ich habe nicht um mein Leben gebettelt" 25.09.2003 um 20:00 Uhr

Vortrag und Lesung

 

Der Historiker und Soziologe Hermann Vinke, Jahrgang 1940, beschreibt in seinem Buch „Das kurze Leben der Sophie Scholl“ ein ins Allge-meinwissen eingegangenes Schicksal. Wer aber kennt Cato Bontjes van Beek? Anhand von Dokumenten, Briefen sowie Gesprächen mit Zeitzeugen, allen voran die Geschwister Mietje und Tim Bontjes van Beek, zeichnet Vinke den Lebensweg der jungen Frau nach, die 1920 in eine Familie von Malern, Musikern und Keramikern hineingeboren wurde. Sie wuchs im Künstlerdorf Fischerhude auf und schloss sich in Berlin der Widerstandsgruppe Schulze-Boysen an, von den Nazis „Rote Kapelle“ genannt. Wegen einer Flugblattaktion wurde sie angeklagt und 1943 mit 22 Jahren zum Tode auf dem Schafott verurteilt. Durch die einseitige Vereinnahmung der „Roten Kapelle“ als heldenhafte, kommunistische Widerstandsgruppe von Seiten der DDR wurde Cato Bontjes van Beek und die Erinnerung an ihren Widerstand dann zum zweiten Mal Opfer, Opfer des Kalten Krieges. „Wer die Toten vergisst, bringt sie noch einmal um.“ (Ilse Aichinger).

Hermann Vinke begann seine Autorenlesung mit einer kurzen Einführung zur eigenen Person und skizzierte anschließend das Leben der Cato Bontjes van Beek. Im weiteren Verlauf des Abends las der Autor einzelne Passagen aus seinem Buch, in dem die junge Cato vielfach durch ihre Briefe selbst zum Leser spricht. Beendet wurde die Lesung mit dem letzten Brief Catos an Ihre Mutter aus dem Gefängnis, geschrieben kurz vor ihrer Hinrichtung im Jahre 1943. Ein erschütterndes und zugleich bemerkenswert intensives Dokument einer lebensfrohen und starken Persönlichkeit. Der Zuhörerkreis verharrte eine zeitlang tief bewegt in absoluter Stille, bis eine Dame aus dem Publikum ausrief: "Bei uns, die wir dieses Zeit erlebt haben, kommt das alles wieder hoch. Wir danken Ihnen!"



Cato Bontjes van Beek: "Ich habe nicht um mein Leben gebettelt"
Monty Arnold liest aus "Die Gespensterjäger" von Cornelia Funke 06.09.2003 um 15:30 Uhr

 



"Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman" 12.06.2003 um 20:00 Uhr

Lesung mit Wilhelm Genazino

 

Zum Buch:
Der Titel des in den sechziger Jahren angesiedelten Romans beschreibt die drei Dinge, die sich der Ich-Erzähler für sein Erwachsenwerden erträumt: eine Frau, eine Wohnung und einen selbst verfassten Roman. Doch nach dem Ausschluß des Siebzehnjährigen vom Gymnasium verläuft der Weg zur Erfüllung dieser Träume nicht eben gerade. Auf Drängen der Mutter beginnt die Suche nach einer Lehrstelle: Gartenbau, Süßwaren, eine Reifenfabrik, eine Brauerei, alles kommt in Frage. Nur der Sohn interessiert sich weder für Schokolade noch Bier, sondern allein für eines: Bücher. Er denkt immer an dasselbe: ans Lesen und Schreiben und eben daran, erwachsen zu werden.
Gerade in dem Augenblick, da die Mutter ihn als kaufmännischen Lehrling in einer Spedition unterbringt, druckt der örtliche Lokalanzeiger zum ersten Mal einen seiner Texte. Ein wunderbares Doppelleben beginnt: Tagsüber schreibt der Lehrling Lieferscheine, abends kleine Artikel für die regionale Zeitung.

Zum Autor:
Wilhelm Genazino, 1943 in Mannheim geboren, hat einen klassischen Entwicklungsroman geschrieben – aber in seiner ganz eigenen Art: leicht, komisch, von großem Einfallsreichtum und sprachlicher Originalität.

Zur Veranstaltung:
Wilhelm Genazino las aus zwei Kapiteln seines Buches und überzeugte dabei die Zuhörer durch seine ironisch-humorvolle Erzählweise. In dem sich anschließenden Gespräch gab der Autor bereitwillig Auskunft über seinen Werdegang als Schriftsteller und antwortete ausführlich auf die gestellten Fragen.



Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman
Ein Regenschirm für diesen Tag
Ein Regenschirm für diesen Tag
Abschaffel
"Brief an den Vater" von Franz Kafka mit Nadine Gordimers literarischer Antwort. 08.05.2003 um 20:00 Uhr

Szenische Aufführung mit Dieter Grell

 

Die Vorlagen:
Franz Kafka schrieb den „Brief an den Vater“ 1919 im Alter von 36 Jahren, fünf Jahre vor seinem Tod. Auf dem Höhepunkt seines dichterischen Schaffens erhebt er Anklage: Alle Qualen der Kindheit scheinen auch jetzt noch ebenso unbewältigt und beklemmend anwesend zu sein wie ehedem. Doch Franz Kafkas Brief erreichte den Vater nie. Allerdings machte Max Brods posthume Edition die Schrift der Öffentlichkeit zugänglich. Die Klage des Sohnes über den übermächtigen Vater wurde Gegenstand literarischer und psychoanalytischer Forschung.
In ihrem „Brief seines Vaters“, enthalten in dem Erzählungsband „Eine Stadt der Toten, eine Stadt der Lebenden“ von 1987, lässt die Literaturnobelpreisträgerin Nadine Gordimer den Vater Hermann Kafka fiktiv aus dem Jenseits antworten.

Zur Veranstaltung:
Der Schauspieler Dieter Grell, der uns im vergangenen Jahr bereits mit seiner Inszenierung von Hesses Steppenwolf begeistert hat, verknüpfte beide Texte zu einem direkten Dialog von Ankläger und Verteidiger. Auf den mailenden, rappenden Sohn reagiert ein ungehaltener, verwundeter Vater. Dieter Grell verstand es, den beiden Figuren Leben zu verleihen, so dass es zu einem erschreckend aktuellen, packenden "Prozeß" kam.

Internetseite von Dieter Grell


Brief an den Vater
Eine Stadt der Toten, eine Stadt der Lebenden
Elisabeth Mann Borgese. 27.03.2003 um 20:00 Uhr

Vortrag mit Kerstin Holzer

 

Kerstin Holzer, Jahrgang 1967, studierte Politikwissenschaften und Germanistik. Sie lebt in München und arbeitet als Journalistin bei der Zeitschrift „Focus“.
Mit ihrem aus der persönlichen Begegnung heraus entstandenen Buch zeichnet Kerstin Holzer den Lebensweg der jüngsten Tochter Katia und Thomas Manns nach. Im Gegensatz zu ihren Geschwistern gelang es der Lieblingstochter Elisabeth frühzeitig, sich aus dem direkten Einflussbereich des übermächtigen Vaters zu befreien. Diese Kraft zur Emanzipation setzte sich in ihrem Leben in vielerlei Hinsicht fort. Elisabeth Mann Borgese durchlief eine Ausbildung zur Konzertpianistin, arbeitete jedoch als Politologin, seit 1980 sogar in dem Status einer Professorin an der Universität von Halifax – ohne je studiert zu haben. Sie war einziges weibliches Gründungsmitglied des „Club of Rome“ , rief das Internationale Ozean-Institut auf Malta ins Leben und trat vehement gegen die Verunreinigung der Weltmeere ein.
Kurz nach der Ausstrahlung des vielfach ausgezeichneten Mehrteilers „Die Manns“ von Heinrich Breloer, in dem sie in beeindruckender Weise Zeugnis über ihre Familie ablegte, verstarb Elisabeth Mann Borgese am 8. Februar 2002.

Frau Holzer bot einen interessanten Einblick in das Leben dieser beeindruckenden Frau, sie berichtete von den Interviews und Gesprächen mit Elisabeth Mann Borgese. Nach Fragen aus dem Publikum signierte Frau Holzer einige Bücher. Ein schöner und anregender Abend.



Elisabeth Mann Borgese
Elisabeth Mann Borgese
Die Manns
Unterwegs zur Familie Mann
Die schöne Gräfin Königsmarck. 13.03.2003 um 20:00 Uhr

Vortrag mit Dorothea Schröder.

 

Maria Aurora von Königsmarck wurde am 28. April 1662 in der Großen Schmiedestraße in Stade geboren. Da in der Familie traditionell großer Wert auf Erziehung und Ausbildung der Kinder gelegt wurde, erhielten nicht nur die beiden Söhne sondern auch Maria Aurora und ihre Schwester Amalia Wilhelmina Unterricht in Religion, Geschichte und Geographie. Darüber hinaus erlernten sie verschiedenste Sprachen, wie Französisch, Schwedisch, Lateinisch, Italienisch, und pflegten die Musik, den Tanz und das Zeichnen.
Als die Familie nach dem frühen Tod des Vaters 1673 nach Hamburg übersiedeln musste, stand Maria Aurora durch ihre Schönheit und vielfältige Begabung häufig im Mittelpunkt gesellschaftlicher und künstlerischer Ereignisse. Ohne Wissen ihrer Mutter lieferte die 18jährige die Textvorlage zu einer Oper des Komponisten Johann Wolfgang Franck, die an der Gänsemarktoper 1680 aufgeführt wurde. Andererseits schlug sich die Verehrung für ihre Person in zahlreichen Dichtungen und Kompositionen nieder. So verfasste Johann Mattheson aus Hamburg eine „Aurora-Kantate“.

Dorothea Schröder, geboren 1957 in Cuxhaven, studierte Musikwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Hamburg, wo sie heute als Lehrbeauftragte tätig ist. Sie legte eine Reihe von Veröffentlichungen zur Kultur- und Musikgeschichte Hamburgs im 17. und 18. Jahrhundert, zur Barockoper und zur Geschichte des Bühnenbildes vor.
Über das Leben der Gräfin Königsmarck ist Ende vergangenen Jahres ein bibliophiles Bändchen im Verlag Helmut Saucke, Wienhausen, erschienen.

In einem knapp einstündigen Vortrag berichtete Frau Dr. Schröder vom Leben der "schönen Gräfin" aus Stade auf sehr abwechslungsreiche Weise. Der Vortrag wurde angereichert durch eine Reihe von Dias, auf denen Bilder der Familienmitglieder der Königsmarcks zu sehen waren.
Ein besonderer Höhepunkt war die Aufführung einer "Aurora-Kantate" von Johann Mattheson durch die Sopranistin Barbara Veit und den Kirchenmusikdirektor Hauke Ramm.
Nach dem Vortrag und einem sich anschließenden Gespräch signierte Frau Dr. Schröder einige Bücher während eine Reihe von Zuhörern die gemütliche Atmosphäre der Buchhandlung auf sich wirken ließ.



44. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels 22.02.2003 von 15:00 bis 18:00 Uhr

Kreisentscheid für den Landkreis Stade

 

Etwa 60 Zuhörer hatten sich in den Räumen unserer Buchhandlung eingefunden, als es am heutigen Nachmittag zum 44. Mal darum ging, die Kreissiegerin oder den Kreissieger beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels, zu ermitteln.
Dieser vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. initiierte bundesweite Vorlese-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassenstufe wurde auf Kreisebene für den Landkreis Stade in diesem Jahr bereits zum 14. Mal durch unsere Buchhandlung durchgeführt. Eine jährlich wechselnde Jury sorgt dabei nach dem vom Börsenverein festgelegten allgemeinen Bewertungsregeln für eine neutrale Beurteilung der Leseleistungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Von den insgesamt 14 qualifizierten Jugendlichen (fünf Mädchen und neun Jungen) konnte sich schließlich der elfjährige Björn-Erik Schulz aus Buxtehude vom Schulzentrum Süd durchsetzen.
Auch wenn, wie in diesem Fall, nur ein Teilnehmer die nächst höhere Ebene erreichte, so wurde doch wiederum eines besonders deutlich: Die Freude junger Menschen am Lesen ist ungebrochen, und so sollten Eltern, Lehrer, Buchhändler und Bibliothekare nichts scheuen, dieser Freude immer wieder neuen Nährboden zu bereiten.

Literaturliste

Aus den nachfolgend aufgeführten Titeln haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelesen:


Allende, Isabel: Die Stadt der wilden Götter,
Hanser, € 16,90

Colfer, Eoin: Artemis Fowl, List, € 18,00

Dhami, Narinder: Alice Fernsehstar,
Carlsen TB , € 6,90

Dragt, Tonke: Der Goldschmied und der Dieb, Verlag Freies Geistesleben, € 15,50

Ende, Michael: Die unendliche Geschichte, Thienemann, € 18,00

Funke, Cornelia: Herr der Diebe, Dressler, € 15,90

Gliori, Debi: Voll fies verzaubert, Dressler, € 12,00

Heuck, Sigrid: Das Pferd aus den Bergen,
Beltz TB, € 6,40

Morpurgo, Michael: Als die Wale kamen,
Carlsen TB, € 6,90

Reiche, Dietlof: Geisterschiff, Hanser, € 14,90

Reiche, Dietlof: Freddy. Ein Hamster greift ein, Anrich, € 9,90

Rowling, Joanne K.: Harry Potter und der Stein der Weisen, Carlsen, € 14,90

Schlüter, Andreas: „Kurierdienst Rattenzahn“ Fauler Zauber
- dieser Titel ist nicht mehr lieferbar, jedoch „Die Rollschuh-Räuber – Kurierdienst Rattenzahn“ bei dtv (Deutscher Taschenbuch Verlag), € 7,00

Verne, Jules: 20000 Meilen unter dem Meer
- deutlich gekürzte Ausgaben für Kinder bei Gondrom (€ 6,95) oder Delphin (€ 10,00) oder der Originaltext bei Diogenes TB in zwei Bänden
(je € 9,90)

Vogel, Gabriele: Dauerstress mit Katja
- dieser Titel ist nicht mehr lieferbar


mehr Informationen zum Vorlesewettbewerb


Paulo Coelho, Der Alchimist. 13.02.2003 um 20:00 Uhr

Theater im Stil orientalischer Märchenerzähler mit Alexander Finkel.

 

Hompage von Alexander Finkel


Der Alchimist
Auf dem Jakobsweg
Der Dämon und Fräulein Prym
Veronika beschliesst zu sterben
Lebenskrisen und ihre Widerspiegelung im Märchen. 06.02.2003 um 20:00 Uhr

Eine tiefenpsychologische Deutung mit Dr. Michael Sostmann.

 



Kinder- und Hausmärchen
Märchen der Brüder Grimm
Lebenskrisen und ihre Widerspiegelung im Märchen. 23.01.2003 um 20:00 Uhr

Eine tiefenpsychologische Deutung mit Dr. Michael Sostmann.

 



Kinder- und Hausmärchen
Märchen der Brüder Grimm
Lebenskrisen und ihre Widerspiegelung im Märchen 16.01.2003 um 20:00 Uhr

Eine tiefenpsychologische Deutung mit Dr. Michael Sostmann

 



Kinder- und Hausmärchen
Märchen der Brüder Grimm
Ein Teil Heimat seid Ihr für mich. 21.11.2002 um 20:00 Uhr

Rundbriefe einer Mädchenklasse 1944 - 2000

 

Zum Buch:
Breslau 1944: Als die Abiturientinnen des Zawadzky-Gymnasiums zum Reichsarbeitsdienst eingezogen werden, entschließen sie sich, über einen Rundbrief miteinander in Kontakt zu bleiben. Fast sechzig Jahre lang kursiert dieser Brief, in dem die Frauen, die zum größten Teil aus begüterten und gebildeten schlesischen Elternhäusern stammen, über ihr Leben berichten: Über Flucht und Vertreibung nach Kriegsende, den schwierigen Neubeginn in beiden deutschen Staaten, familiäre Veränderungen, berufliche Neuorientierung, den wirtschaftlichen Aufstieg.

Später bieten die Briefe zunehmend ein Forum der Auseinandersetzung. Probleme der Kinder-erziehung werden genauso diskutiert wie die Frage nach der Schuld der Deutschen und die Stellungnahme zur „alten Heimat“ im nun polnischen Breslau.

Zur Veranstaltung:
Das außergewöhnliche Dokument weiblicher Alltagsgeschichte, das 33 eng beschriebene Bände mit rund 1300 Briefen und unzähligen Fotos umfasst, wurde im Dialog zwischen der Lektorin und Herausgeberin Juliane Braun und einer der Verfasserinnen, Maria Frisé, vorgestellt. Maria Frisé ist verheiratet und lebt in Bad Homburg. Für unsere Veranstaltung trafen sich die beiden Damen in Stade und gewährten Einblick in diesen außergewöhnlichen Briefwechsel.
Frau Braun, die in der anschließenden Disskussion berichtete, dass Sie als Tochter einer der Autorinnen bereits seit Jahren mit diesem Rundbrief aufgewachsen sei, hat mit viel Mühe und Akrebie die Texte so ausgewählt, dass einzelne Lebensläufe erkennbar werden.
Auf die Zuhörerfrage an Frau Frisé, ob die Erinnerung an die Kriegsjahre sie noch bewegte, gab sie zu, dass dieses durchaus so sei. Sie hege allerdings auf die heutigen Bewohner ihrer "alten Heimat" keinen Groll, im Gegenteil. Sie sei mitlerweile mehrfach ins heutige Polen gereist und hätte ein sehr gutes Verhältnis zu den dortigen Bewohnern. "Heimat trägt man im Herzen." war dann auch eine ihrer Feststellungen während der Lesung.
Das Kamerateam der Deutschen Welle, das gerade eine Dokumentation über das Thema Vertreibung macht, verfolgte Lesung und Diskussion sehr aufmerksam.



Ein Teil Heimat seid Ihr für mich
Liebe, lebenslänglich
Eine schlesische Kindheit
Plattdeutsche Lesung mit Heike Fedderke 07.11.2002 um 20:00 Uhr

 

Heike Fedderke wurde 1947 in Wischhafen geboren und arbeitet seit Jahren als Schulsekretärin an der Grundschule Assel. Dort leitet sie eine Arbeitsgemeinschaft Plattdeutsch. 1985 begann die Autorin mit dem Schreiben plattdeutscher Geschichten. Beim NDR-Wettbewerb 2002 „Vertell doch mal“ kam ihr Beitrag in die Endauswahl der fünfundzwanzig besten Erzählungen.



Stader Autoren lesen... 05.11.2002 um 19:00 Uhr

 

Im Rahmen der Aktionswoche Stade liest haben wir unsere Buchhandlung geöffnet, um zwei Stader Autoren die Möglichkeit zu bieten, aus ihren Werken vorzulesen. In gemütlicher Runde hatten sich etwa 20 Zuhörer eingefunden, um bei einem Getränk und Kerzenschein zwei Erzählungen zu lauschen.
Oswald Lämmel reiste mit uns nach Helgoland, wo ein Steinkuller-Männchen abenteuerliche Ausflüge unternimmt. Dabei erfuhren die Zuhörerinnen und Zuhörer auch, wie das Meeresleuchten zustande kommt. Dr. Michael Sostmann brachte einen Text vom Regenbogenstein zu Gehör. Die kleine Nora findet eines Abends einen Stein am Ende eines Regenbogens und nimmt ihn mit in ihr Zimmer. In der Nacht träumt sie, dass zwei Füchse sie zu einem Ausflug in den Wald einladen. Aber, träumt sie wirklich? Der Text wurde bereits vertont und wird unter Umständen im kommenden Jahr als Oper aufgeführt.



Bernd Schroeder 31.10.2002 um 20:00 Uhr

Autorenlesung

 

Bernd Schroeder, 1944 auf der Flucht in Aussig geboren, studierte Germanistik und Theatergeschichte in München. In seiner Eigenschaft als Autor und Regisseur zahlreicher Hör- und Fernsehspiele wurde er 1992 mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Ein Jahr später erschien sein erster Roman im Carl Hanser Verlag, dem zwei weitere folgten, zuletzt „Die Madonnina“. In diesem Herbst hat Bernd Schroeder gemeinsam mit Elke Heidenreich den Geschichtenband „Rudernde Hunde“ vorgelegt.

Die ersten 40 Minuten des heutigen Abends waren dem Roman "Die Madonnina" vorbehalten.
In einer wunderbaren poetischen Sprache erzählt Bernd Schroeder von Severina, einer jungen Frau, die ihr Leben in Anknüpfung an archaische Formen auf einem abgelegenen Gebirgshof in den italienischen Alpen führt. Seit einem Jahr, als Massimo sie verließ, um dem Reiz der modernen Welt in Gestalt einer Mailänder Touristin zu folgen, wartet Severina schweigend auf seine Rückkehr. Als er schließlich kommt, weiß sie nicht mehr, ob ihre Liebe das lange Schweigen überlebt hat. Bernd Schroeder fesselte seine Zuhörerinnen und Zuhörer. Es gelang dem Autoren, die einzigartige Geschichte als geschlossenes Werk vorzustellen.

Nach einer kurzen Pause las Bernd Schroeder aus dem Band „Rudernde Hunde“. Die zwei zum Teil sehr amüsanten, jedoch manchmal auch nachdenklichen Geschichten zeigten das Spektrum der Erzählungen dieses Buches. Den Autoren gelingt es, in einem einzigartigen Tonfall Alltagsgeschichten von liebenswerten Käuzen, sonderbaren Spinnern, tanzenden und rudernden Hunden - kurz von Tieren und Menschen, die sich dem Leser unvergesslich einprägen, dem das Leben rätselhaft geblieben ist, zu erzählen.



Die Madonnina
Rudernde Hunde
Andrea Cursiefen bei Schaumburg 20.10.2002 von 13:00 bis 18:00 Uhr

Ausstellung mit Künstlerbären

 

Im Rahmen unserer Buch- und Kalenderausstellung präsentierte Andrea Cursiefen eine Reihe ihrer zum Teil kleinen Bären. Liebenswerte, drollige Kerlchen waren darunter.



Doris und Bodo Gieseler bei Schaumburg 20.10.2002 von 13:00 bis 18:00 Uhr

Ausstellung mit Künstlerbären

 

Ganz spontan hatten sich Doris und Bodo Gieseler aus Stade entschlossen, während unserer Buch- und Kalenderausstellung "100 Jahre Teddy-Bär" ihre Bären zu präsentieren.



Gisela Bittner bei Schaumburg 20.10.2002 von 13:00 bis 18:00 Uhr

Ausstellung mit Künstlerbären

 

Im Rahmen unserer Ausstellung "100 Jahre Teddy-Bär" war neben anderen Bärenmacherinnen auch Gisela Bittner vertreten. Die hübschen Bären in unterschiedlichen Größen und Farben ergänzten sehr schön das Angebot der drei anderen Aussteller. Es war ein angenehmer Nchmittag mit interessiertem Publikum.



100 Jahre Teddy-Bär 19.10.2002 bis 26.10.2002

Buch- und Kalenderausstellung

 

Der 100. Geburtstag des Teddybären war eine willkommene Gelegenheit, Bücher, Kalender auf das Jahr 2003, Postkarten und andere Produkte rund um den Teddy-Bären zu präsentieren.

Nicht nur die Erfolgsgeschichte des Teddybären um Margarete Steiff ist in Büchern festgehalten, das beliebteste Kinderspielzeug der Welt ist auch vielfach in die Literatur eingegangen: Was wären unsere Kindertage ohne die Geschichten von Pu oder Paddington? Wie erginge es den Kleinen heute ohne die aufregenden Abenteuer von Lars, dem kleinen Eisbären? Wir wollen sie finden und wiederfinden, die treuen Begleiter unseres Lebens.



100 Jahre Steiff Teddybär
Teddy wird 100
Heidemarie Kleinhempel bei Schaumburg 19.10.2002 von 10:00 bis 14:00 Uhr

Ausstellung mit Künstlerbären

 

Im Rahmen unserer Ausstellung "100 Jahre Teddy-Bär" war neben anderen Künstlerbärenmacherinnen auch Heidemarie Kleinhempel mit einem Stand in unserer Buchhandlung zu Gast.
Heidemarie Kleinhempel wurde 1994 vom Bärenvirus befallen. Seitdem haben weit mehr als 700 „Hempels“ das Licht der Welt erblickt. Jedes dieser Geschöpfe ist absolut einmalig, weil Heidemarie Kleinhempel keine Serien herstellt. Die häufig bekleideten Hempel-Bären sind meistens Jungs, urige Typen, und gelten in Sammlerkreisen als „liebevoll ver-rückt“. Sie sind weltweit äußerst begehrt.
Seit dem letzten Jahr veranstaltet Heidemarie Kleinhempel regelmäßig Versteigerungen ihrer Bären im Internet.
Es war ein gemütlicher und erfolgreicher Vormittag.

Zur Homepage von Frau Kleinhempel


Doris Minuth bei Schaumburg 19.10.2002 von 10:00 bis 14:00 Uhr

Ausstellung mit Künstlerbären

 

Im Rahmen unserer Buch- und Kalenderausstellung "100 Jahre Teddy-Bär" war heute neben anderen Künstler-Bären-Macherinnen auch Doris Minuth mit einem Tisch in unserer Buchhandlung vertreten.

Doris Minuth bekam ihre Nähmaschine geschenkt. Es war purer Zufall, dass der erste Nähversuch ein Teddy war. Wegen seines Aussehens wurde er „Bubbel“ getauft. Klamm-heimlich legte er den Grundstein für den Bären-virus. Das war 1993.
Seitdem probierte Doris Minuth verschiedene Muster aus, veränderte sie und entwarf schließlich ihre eigenen Schnitte, so dass die Bären den typischen Domibär-Charakter erhielten. Sie wirken verliebt bis leicht drömelig, aber immer äußerst neugierig. Kleidung tragen sie nur selten.
Anfang 1997 gab Doris Minuth ihren Beruf auf, um vom Bärendesign zu leben. Sie hat es nicht bereut, sondern bezeichnet sich selbst als viel ausgeglichener und zufriedener.
Doris Minuth stellt regelmäßig in Deutschland und im europäischen Ausland aus. Sie folgte auch schon Einladungen in die USA.
Es war ein gemütlicher und erfolgreicher Vormittag.

Zur Homepage von Frau Minuth


Sabine Rieger bei Schaumburg 19.10.2002 von 10:00 bis 14:00 Uhr

Ausstellung mit Künstlerbären

 

Im Rahmen unserer Buch- und Kalenderausstellung "100 Jahre Teddy-Bär" war neben anderen Künstlerbären-Macherinnen auch Sabine Rieger mit einem Verkaufstisch bei uns in der Buchhandlung vertreten.

Sabine Rieger definiert ihr Dasein als Bärenkünstlerin gerne über ihre Familie, die nur ein sehr zurückhaltendes Verständnis für ihre Leidenschaft aufbringen kann. Ihr Mann glaubt schlicht und einfach, sie sei verrückt mit ihren Bären, die Tochter begeistert sich doch für den einen oder anderen Ausstellungsort, zum Beispiel Amerika, der Sohn nutzt den Zeitmangel der Mutter für Hilfsangebote im Haushalt gegen Entgelt und der Schwiegervater möchte den Vertrieb einmal ordentlich organisieren. Emma schließlich, die Familienhündin, hasst die Abschiede wegen der Börsen, aber sie liebt Kundenbesuche.
Sabine Rieger selbst glaubt manchmal wegen des ganzen Chaos, dass ihre Bären sie auffressen. Wer die originellen, zum Teil bekleideten Bären kennt, weiß aber, wie sehr die Künstlerin ihr Handwerk liebt und dass sie gar nicht anders kann, als ihre kreativen Bärenideen in die Welt zu setzen.

Es war ein gemütlicher und erfolgreicher Vormittag.

Zur Homepage von Frau Rieger


Schnucke-Bären bei Schaumburg 19.10.2002 bis 20.10.2002

Ausstellung mit Künstlerbären

 

Im Rahmen unserer Buch- und Kalenderausstellung "100 Jahre Teddy-Bär" konnten wir auch 22 Bären von Petra Glandien präsentieren. Frau Glandien hat in den vergangenen Jahren sehr viele verschiedene Bären gestaltet. Sie verstarb erst 44jährig im November 2001. Umso mehr haben wir uns gefreut, noch einmal eine Auswahl ihrer Arbeiten zeigen zu können.



James Nicolson 19.09.2002 um 20:00 Uhr

Doppelvirginal Gesprächs-Konzert

 

James Nicolson studierte Cembalo an der Harvard Universität Cambridge, Massachussetts und dem New England Konservatorium in Boston. Neben seiner Tätigkeit als Dozent ist er seit über fünfundzwanzig Jahren als Cembalist und Organist solistisch und in verschiedenen Ensembles aktiv. Auf seinen Konzertreisen in Europa führt er den Nachbau eines 1620 entstandenen Doppelvirginals mit. Das beliebte flämische Virginal der Hoch-Renaissance ist der Cembalo-Familie zuzuordnen, zeichnet sich allerdings durch einen eigenen Klangcharakter aus. In der „Luxus-Ausführung“ enthält es ein kleineres, oktavhöheres Instrument, das alleine, aber auch in mechanischer Verbindung mit dem Hauptinstrument zusammen gespielt werden kann, so dass sich zusätzliche Klangmöglichkeiten ergeben. Nur 14 der alten Doppelvirginale sind weltweit erhalten geblieben.
James Nicolson spielte auf seinem reich verzierten Instrument Musik aus Spanien, England, Italien, Deutschland und den Niederlanden. Kompositionen von William Byrd und Girolamo Frescobaldi stehen ebenso auf dem Programm wie Stücke von J. P. Sweelinck und Samuel Scheidt. In sehr gutem Deutsch erklärte der Interpret sein Instrument und gab kurze Einführungen in die dargebotene Literatur.



"Der Steppenwolf" 29.08.2002 um 20:00 Uhr

Szenische Aufführung mit Dieter Grell

 

Vor 125 Jahren, am 2. Juli 1877, wurde Hermann Hesse in Calw geboren. Sein Roman „Der Steppenwolf“, der erstmals 1927 erschien, begründete seinen Weltruhm, gekrönt durch den Nobelpreis für Literatur. Hesse schildert die gnadenlose und offene Auseinandersetzung eines vereinsamten Mannes mit seinem eigenen Schicksal. Im Zustand völliger Entfremdung von der bürgerlichen Welt hat er sich „eine geniale, eine unbegrenzte furchtbare Leidensfähigkeit herangebildet“. Doch der Steppenwolf Harry Haller überwindet seine Isolation, findet einen zunächst „ver-rückt“ erscheinenden Weg, auf dem auch das Vergnügen ihn leitet.
In der Rolle des Harry Haller zeichnete der bekannte Schauspieler und Musiker Dieter Grell die Handlung des Romans mit dem Anspruch auf absolute Werktreue nach. Er beschränkt sich auf das Wesentliche. Dabei fügt sich Musik vom Grammophon nahtlos in den Verlauf der Erzählung ein, mit Kompositionen von Bach über Mozart bis hin zur Unterhaltungsmusik. Dieter Grell, geboren 1954, ein Magier des Sprechens und ein Meister der Sprache, macht Literatur erlebbar. Seine Inszenierung, bei der Sprache und Musik miteinander verschmelzen, verführt und verzaubert. Ein überaus gelungener Abend



Hanna Johansen 22.05.2002 um 20:00 Uhr

"Lena" Autorenlesung

 

Hanna Johansen, 1939 in Bremen geboren, lebt in Zürich. Neben zahlreichen Übersetzungen veröffentlichte sie Kinderbücher, Novellen und Romane. Ihr neues Buch ist eine Familienge-schichte, die erzählt wird, wie sie lebendig geblieben ist im Denken einer klugen, illusions-losen Frau, die mit wachen Sinnen fast ein ganzes Jahrhundert begleitet hat.
November 1999. Lena wartet auf ihre Nichte Sophia. Fast achtzig Jahre hat sie in ihrem Kopf, die frühesten Erinnerungen reichen zurück bis ins Jahr 1923, in die norddeutsche Kindheit der drei Schwestern Lena, Lotte und Lissy und ihres Bruders Ludwig. Aber das eigene Leben, die letzten Jahre vor dem Krieg und der Krieg selbst, wird stets auch Zeitgeschichte. Lena ist fast immer allein mit den Verstorbenen. Nun sieht sie sich plötzlich vor der Aufgabe, Sophia zu erzählen, was lange als Familiengeheimnis verschwiegen wurde. Lena ist die Letzte, die es noch weitergeben kann, - aber wie?
Hanna Johansen las die ersten beiden Kapitel und die Zuhörer hatten fast das Gefühl, Lena selbst zu lauschen.



Lena
Martin Urban 18.04.2002 um 20:00 Uhr

Wie die Welt im Kopf entsteht

 

Die Welt unserer Vorstellungen.
Schriftsteller Martin Urban bei einer Lesung in Stade.
Von Barbara Hagemann-Gerhardt
(Stader Tageblatt 20. April 2002)

Die Stärke des soeben erschienenen Neulings von Martin Urban "Wie die Welt im Kopf entsteht" ist keineswegs die zugrundeliegende These, dass die Welt, in der wir leben, eine Welt unserer Vorstellungen ist. Der Mensch begreift und versteht sie, indem er sich Bilder von Ihr macht.
Über diese Erkenntnis haben sich Wissenschaftler verschiedenster Berufung seit jeher die Finger wund geschrieben (...).
Der große Reiz, etliche Stunden Lesezeit in die flüssig verfassten und interessant illustrierten 234 Seiten zu investieren liegt darin, dass der Münchner Publizist diese komplexen Fragen an die unterschiedlichsten Lebensbereiche stellt. (...)



Wie die Welt im Kopf entsteht
Dr. Gotthard Erler 07.03.2002 um 20:00 Uhr

Das Herz bleibt immer jung. Emilie Fontane

 

Wie bereits in unserem Jubiläumsjahr 2000 gelang es Herrn Dr. Gotthard Erler, eine große Zahl von Zuhörern mit seiner Erzählweise im Plauderton zu begeistern. Das Leben der Emilie Fontane wurde uns eindrucksvoll vor Augen geführt.



Der Ehebriefwechsel


Friedrich Schaumburg • Große Schmiedestraße 27 • 21682 Stade • Tel. 04141/9203-0 • Fax 04141/9203-99